Archives for November 2016

ERSTER ADVENT – #PHONEOFTHEYEAR

Mitlwerweile eigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu. Etliche Blogposts und Sendungen diverser Jahresrückblicke warten nun um jedes Ereignis noch Mal in Erinnerung zu rufen. Durch Instagram und meinen Blog und vorallem durch EUCH durfte ich dieses Jahr so tolle Dinge erleben, die ich nie für Möglich gehalten hätte. Vom Marathon bis zu meinem ersten absolvierten Semester – alles war dabei! Ich bin wahnsinnig stolz was ich alles geschafft habe und kann das kommende Jahr kaum abwarten. Jetzt steht aber noch als krönender Abschluss mit die schönste Zeit vor der Tür: die Adventszeit. Geschenke, Weihnachtskekse, Kerzen, Kälte, warme Socken – ich kann es kaum abwarten.

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WINTER SURVIVAL PACK – GROCERY HAUL

In meinem letzten Blogpost habe ich euch Tipps für das Laufen im Winter gegeben. Nun möchte ich besonders auf ein paar „Food-Basics“ eingehen, die ich in einem klassischem Samstageinkauf für die kommende Woche einkaufe:

Ich möchte weniger „dogmatisch“ euch eine Anleitung für euren nächsten Einkauf geben, noch euch vorschreiben, was ihr zu Essen habt. Es handelt sich lediglich um ein paar Dinge, die ich gerne esse und auf die ich Wert lege um meinem Körper von Innen heraus während der Erkältungszeit zu stärken.

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LAUFEN IM WINTER – MEINE TIPPS

Ja, auch im Winter gehts nach draußen für mich und das schon seit Jahren. Selbst in meiner Leichtathetikzeit habe ich bei jedem Wind und Wetter draußen trainiert ganz nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“. Da ist definitiv was wahres dran.

Ich bin eine wahre Verfechterin des ‚Zwiebellooks’ – Schicht über Schicht kann man sich am besten vor eisiger Kälte und Regen schützen und notfalls eine Jacke ausziehen, ohne dass es zu kalt ist.

Meine Basics sind vor allem an den Beinen eine kurze Laufhose, die ich unter meiner Longtight trage….

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GENERATION MÜDE

Ein normaler Sonntagabend. Ich sitze zusammen mit meinen Eltern beim Abendessen und wir reden. Das Thema Urlaub fällt. Besonders schön um von den kalten Temperaturen draußen abzulenken. „Maren, wie sieht eigentlich deine Planung aus nächsten Sommer?“, fragt mich meine Mutter. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht mal wie genau meine Pläne der kommenden zwei Wochen sind und selbst Silvester scheint mir noch gefühlte zwei Jahre entfernt. Sommer? Da bin ich noch gar nicht. Meine Eltern diskutieren. Letztens sahen wir im Fernsehen eine Dokumentation über Kreuzfahrten. Schiff X fährt quer durch das Mittelmeer und steuert diverse Touristenziele sowie beliebte Meerengen und Orte an. Cool, aber doch was für Rentner oder? Eben nicht! Der Großteil der Passagiere dieser Schifftour hatten ein Alter zwischen 25-32. Meine Eltern diskutieren weiter. „Sowas hätten wir früher nie gemacht, das ist doch langweilig sowas.“ Geplante Touren, feste Zeiten für Mahlzeiten abgerundet mit dem Unterhaltungsprogramm für abends, das Showauftritte und Muscials beinhaltet. Alles lädt ein um sich „berieseln“ zu lassen. Aber wieso ist das so? Wieso ergreifen wir in unseren jungen und kreativen Jahren nicht eigene Initiative unseren Urlaub zu gestalten? Wieso wollen wir die absolute Sicherheit und nicht einen Ausflug ins Ungewisse?

Ich erkannte mich wieder. Ich hatte selbst dieses Jahr einen solchen Urlaub gemacht und fuhr sogar bewusst in ein Ü18 Hotel um auch ja meine Ruhe am Pool zu haben. Ich aß weiter und dachte nach, wie ich mich vor meinen Eltern rechtfertigen konnte. Irgendwie hatten sie ja recht? War es nicht früher cooler, mal ohne Handy und All-Inklusive-Bändchen wegzufahren und nicht nur die geographische Distanz von Zuhause zu buchen sondern zugleich eine kulturelle Herausforderung?

Warum traf ich diese Entscheidung? Mich unterscheidet eins von meinen Eltern. Ein Paket voller Jahre, das einiges verändert hat. Meine Eltern sind eine Generation, die noch eine Meinung hatte und für etwas „stand“. Sie demonstrierten obwohl sie nicht mal genau wussten wofür und legten einfach Wert darauf einen Gegenpol gegen den Durchschnitt darzustellen. Zumindest ein bisschen. Wir hingegen sind müde. Wir sind müde von 12 Jahren Schule und viel zu langen Schultagen und Klausurdruck. Abitur war früher eher eine Seltenheit und ist heute ein Must-Have. Wir sind eine Generation der Selbstdarstellung (Achtung, Selfie!) und der Selbstverwirklichung. Jeden Tag werden wir angeblich mit dem Slogan „Follow your Dream, Live your Passion“ motiviert in den Tag zu starten. Motivation? Also bitte, wir reden hier im Imperativ. Uns wird gesellschaftlich befohlen einer Leidenschaft nachzugehen und uns in unserem Job zu verwirklichen. Wir suchen krampfhaft nach Hobbies und Aufgaben die scheinbar toll zu uns passen und genau das repräsentieren, das wir eigentlich sind. Upssss, plötzlich sind wir alle leidenschaftliche Veganer und Freizeitsportler und studieren nebenbei BWL für alle Fälle um noch ein passendes Start-Up zu gründen. Das soll jetzt weder ein Angriff noch ein Lob für unsere Generation sein sondern vielmehr suche ich grade eine Erklärung für unser Bedürfnis nach „einfachen“ zwei Wochen. Im Jahrzehnt, in dem wir eine App brauchen um zu Relaxen und uns diverse Yoga-Arten vom Alltag ablenken sollen, brauchen wir eine Auszeit „á la Rentner“.

Die Revolution oder Berlin Tag und Nacht“ heißt es in einem deutschen Radiolied. Den Song mag ich nicht aber er ist so ekelhaft wahr. Wir fahren in den Urlaub um doch irgendwie Zuhause zu sein. Nein, wir brauchen ein Upgrade von Zuhause: Nicht kochen, kein Haushalt aber bitte WLAN und glutenfreie Pancakes am morgen. Wir wollen im Urlaub gemeinsam zu 0-8-15 Songs klatschen und uns entspannt in einen Sessel fallen lassen nachdem wir uns am Buffet den Bauch vollgeschlagen haben. Deswegen sind wir keine schlechten Menschen sondern vielmehr solche, die müde sind von einer medialen Reizüberflutung und einem Überangebot von Chancen und Reizen des Erfolgs.

Dieser Beitrag soll weder ein Angriff noch eine gemeine Darstellung unserer Gesellschaft sein , versteht mich bitte nicht falsch – Mir stellt sich nur die Frage wo das Ganze hinführt und ob uns der Leistungsdruck, dem wir irgendwie doch täglich ausgesetzt sind in Zukunft entfliehen können. Gleichzeitig möchte ich euch nur sagen, dass es weder schlimm ist noch nicht seine perfekte Leidenschaft gefunden zu haben auch wenn dir jedes Medium förmlich befielt deinen Traum tagtäglich zu leben. Erfinde dich neu, teste aus und bitte – mach Fehler und falle hin, damit du lernst dein Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten.

Ich wünsche euch einen tollen Abend

xx Maren

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