ERSTER ADVENT – #PHONEOFTHEYEAR

Mitlwerweile eigt sich das Jahr 2016 dem Ende zu. Etliche Blogposts und Sendungen diverser Jahresrückblicke warten nun um jedes Ereignis noch Mal in Erinnerung zu rufen. Durch Instagram und meinen Blog und vorallem durch EUCH durfte ich dieses Jahr so tolle Dinge erleben, die ich nie für Möglich gehalten hätte. Vom Marathon bis zu meinem ersten absolvierten Semester – alles war dabei! Ich bin wahnsinnig stolz was ich alles geschafft habe und kann das kommende Jahr kaum abwarten. Jetzt steht aber noch als krönender Abschluss mit die schönste Zeit vor der Tür: die Adventszeit. Geschenke, Weihnachtskekse, Kerzen, Kälte, warme Socken – ich kann es kaum abwarten.

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LAUFEN IM WINTER – MEINE TIPPS

Ja, auch im Winter gehts nach draußen für mich und das schon seit Jahren. Selbst in meiner Leichtathetikzeit habe ich bei jedem Wind und Wetter draußen trainiert ganz nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“. Da ist definitiv was wahres dran.

Ich bin eine wahre Verfechterin des ‚Zwiebellooks’ – Schicht über Schicht kann man sich am besten vor eisiger Kälte und Regen schützen und notfalls eine Jacke ausziehen, ohne dass es zu kalt ist.

Meine Basics sind vor allem an den Beinen eine kurze Laufhose, die ich unter meiner Longtight trage.Read More

LIFE UPDATE, INSTAGRAM + FRIENDSHIP

Folgen und entfolgen. So einfach stellt man seine eigene soziale „Instagramwelt“ zusammen. Fitness, Lifestyle, Mode, Beauty – je nach Gusto folgen wir wildfremden Menschen und teilen je nach Zeit und Laune unser Leben in Form von gefilterten Bildern mit ihnen. Die Schattenseiten und „ungefilterten“ Nebenwirkungen dieser kleinen lila App sind mir selbst widerfahren und ich kann während meiner zweijährigen Aktivität behaupten, jede noch so dumme Erfahrung mitgemacht zu haben. Shoutouts, Triangl-Bikini’s, Like4Like, viel zu gestellte Bilder und bewundernde Kommentare unter „große“ Accounts um Aufmerksamkeit zu bekommen. Mittlerweile belächele ich meine frühere Darstellung im Internet, bereue sie jedoch nicht (direkt). Ich habe aussortiert und selektiert welche Accounts mir wirklich Mehrwert bieten und welche Personen mich ergänzend zu meinem Alltag inspirieren ohne mich unter Druck zu setzen. Ganz ehrlich? Ich war auch Opfer der „Banana-Girls“ die nach 100g Haferflocken, 200g Datteln und 8 Bananen jeden Morgen zum Frühstück eine „Post-Breakfast-Shape“ haben wie ein Victoria’s Secret Model dank diverser Detox-Tees. Mein Resultat waren Bauchschmerzen, ein schlechtes Gewissen und ein geringeres Selbstwertgefühl. So selbstsicher ich für Manche auf sozialen Medien erscheinen mag, ich hatte eine lange Zeit damit zu kämpfen und bin dank der Selektion meiner Abonnements „geheilt“ und befreit von dem ständigen Vergleich.

Aber nach welchem Schema habe ich ausgewählt, wer meinen Feed schmückt? Tja, zum Einen hat Snapchat enorm das Bild mancher Accounts zurechtgerückt. Die tollen Mädchen mit den langen, gepflegten Haaren und Traumfiguren entpuppten sich zu 10-Sekunden-Snaps, die nur ihre Brüste oder ihren Booty präsentieren. Ein gesprochenes Wort? Nein. Maximal ein Rabattcode der sich zwischen den stark geschminkten Lippen hervorzwingt oder ein monotones „Hi Guys“. Für viele nett anzusehen, für mich jedoch absolute Zeitverschwendung. Von circa 20% meiner Abo’s war ich schockiert, von 20% gelangweilt, 10% ekelten mich an und den restlichen 50% gab ich noch eine Chance. Klar – man soll nicht rein über Snapchatstorys urteilen – dennoch finde ich, dass man bei den meisten Accounts relativ schnell eine bestimmte Sympathie empfindet oder zügig merkt, dass die Bewunderung Sekunde für Sekunde abnimmt bis sie elendig in der Historie verschwindet. Hart aber wahr.

Events öffneten mir ebenfalls die Augen. Ich habe mich so oft auf spezielle Blogger und „Stars“ gefreut, die sich ebenfalls als totale Enttäuschung entpuppten. Viele leben so sehr in ihrer Social-Media-Welt, dass es keine anderen Themen als Follower und Kooperationen gab. Schnell noch ein Bild um neue Abonennten zu generieren und das war’s. Top.

Nun aber zu den positive vibes: Freundschaften. Manchen Accounts folge ich seit Jahren und wir sind quasi „gemeinsam“ gewachsen und gereift. Via Events oder Instadirect haben wir unsere Handynummern ausgetauscht und somit auch unsere gemeinsamen Erfahrungen geteilt –  nicht nur über das Bloggen. Ich habe Freundinnen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Köln gefunden, die die gleiche Leidenschaft verfolgen wie ich und durchaus den Job vom Privatleben zu „trennen“. Dank diesen Mädels (und Jungs) habe ich gewisse Fehler, insbesondere was mein Privatleben im Bereich Beziehung betrifft, vermeiden können und mich „richtig“ verhalten. Uns verbindet nämlich eins: Die Liebe zu einem Job, den viele von uns Bloggern nicht zwingend geplant haben und nun tagtäglich bestmöglich verwirklichen.

 

Hier seht ihr: Lisa, Diana

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Lars, der mich beim Marathon begleitet hat

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(Leider habe ich noch nicht alle tollen Fotos zusammen mit anderen Bloggern auf meiner neuen Festplatte, es sind natürlich mehrere tolle Insta-girls, die ich total knuddeln könnte!)

Gleichzeitig bin ich dankbar für jede Freundin, die soziale Medien völlig kalt lassen und mich nicht täglich auf Snapchat begleiten. Ganz andere Themen und Unterhaltungen führe ich dort und lasse mich inspirieren mal weniger auf mein Smartphone zu gucken und mehr in die Welt hinein. Auch wenn es schwer ist lasse ich dort mein Handy vollkommen außer Reichweite und bin ähnlich wie beim Joggen vollkommen frei.

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Somit bin ich vollkommen dankbar für einen vielseitigen und tollen Freundeskreis, der immer mehr und mehr wächst. Die „Veränderung“ in meinem Privatleben verwirklicht nun wirklich den Spruch, den mir so viele Follower von euch nachgesagt haben: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“. DANKE! Genau das ist wahr geworden. Ich gehe viel mehr aus, genieße freie Abende mit YouTube und Tee ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und kaufe nur Klamotten und Schminke die MIR gefällt. Klar, falle ich manchmal zurück udn fühle mich allein – aber dennoch stärker und mit der tollen Gewissheit so kluge, ermutigende und liebe Follower zu haben wie euch.

 

xx Maren

BERLIN MARATHON #UNLIMITEDME

Endlich war es so weit. Das Wochenende aller Wochenenden sollte beginnen – mich trennten nur noch 48 Stunden vom Berlin Marathon. Allein beim Herunterladen meiner Startunterlagen pochte mein Herz wie verrückt. Bevor ich meinen Startpass endlich auf dem Handy hatte, waren es jedoch harte Stunden für die Menschen um mich herum: Flo (wwww.flooorriii.de), der den Marathon bereits letztes Jahr lief, empfing bestimmt 5 unterschiedliche Nachrichten, ob ich alles richtig machte sowie Screenshots meiner Dokumente. Meine Mama beobachtete mich nur schmunzelnd auf der Couch und sah mir zu, wie ich tausend Mal zwischen Drucker und Koffer hin und her stolzierte, um auch ja das tausendste Mal zu überprüfen, ob alles vollständig war. Nach einer schlaflosen Nacht von Freitag auf Samstag ging es dann um 8.30 Uhr mit der Bahn Richtung Berlin.

Samstag 24.09., 13 Uhr: Angekommen. Mit dem Taxi fuhr ich „schnell“ zur Messe meine Startunterlagen abholen. Inmitten Läufern unterschiedlichster Nationen und Altersklassen nahm ich ganz stolz meinen Chip und meine Startunterlagen entgegen. Nun waren die Formalien für mich geregelt – mein Kopf hingegen realisierte die Zeilen „Anmeldung für 42km Lauf“ auf meinem Startpass immer noch nicht so wirklich. Aber keine Zeit um nachzudenken, los ging’s zum ShakeOut Runmit dem Nike+ Run Club!

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15:00 Uhr: Zusammen mit Flo, Carina den tollen Pacern des NRCs ging es zu einem lockeren 5 km-Lauf durch Berlin. Sinn des Ganzen war es, die Beine noch mal zu durchbluten und zu lockern. Zuvor traf ich noch Jan Fitschen (der Nike Head Coach) der mir Mut machte und mir meine Trainingsleistung vor Augen hielt. Seine Worte stärkten mein Selbstbewusstsein immens und schwirrten mir während des ganzen Laufs durch den Kopf: „Maren, lass dich 42 km durch Berlin einfach mal feiern. Du hast hart gekämpft, toll trainiert und kannst das!“ – Okay, wieso nicht?

19:00 Uhr: Pasta-Party. Kohlenhydrate auffüllen sind physisch definitiv das Angenehmste des Wochenendes gewesen. Brot, leckere Antipasti und Bandnudeln sollten mir Energie für den kommenden Tag geben. In einer tollen Gruppe genossen wir das leckere Dinner und fielen danach müde ins Bett.

Sonntag. Raceday! 05:45 Uhr: Mein Wecker. Ich glaube dieses Mal war ich innerhalb einer Zehntelsekunde hellwach. Es war endlich so weit! Ich zog mir schnell meine Laufkleidung über, die ich mir bereits abends rausgelegt hatte. Auch meinen Chip habe ich am Vorabend an meinem Schuh befestigt – sicher ist sicher. Um 6 Uhr traf ich mich mit Flo und mehreren anderen Teilnehmern am Frühstück. Besonders lang war die Schlange vor dem Wasserspender sowie vorm Toaster. Zwei Honigbrote, ein kleines Milchtütchen und zwei Gläser Wasser sollten es sein. Keine Experimente vor dem Lauf! Nun waren es noch knapp 3 Stunden vor dem Startschuss. Genug Zeit, um die leichte Kost zu verdauen und nicht vollgegessen an den Start zu gehen.

Danach legte ich noch gut eine Stunde die Beine hoch und versuchte mich zu entspannen und zu fokussieren, bevor es in Richtung Startbereich ging. Ein kurzes Warm-Up mit meiner Pacerin Kim stand an. Ich kannte sie bereits von mehreren Nike Events, wir kamen jedoch nie dazu uns zu unterhalten. Gut, jetzt hatten wir knapp 4 Stunden Zeit (haha). Ihren ersten Marathon lief sie letztes Jahr und sprach mir ebenfalls Mut zu: „Es wird cool werden, wir rocken das – versprochen!“ Unglaubwürdig nickte ich. Nun war meine Nervosität nicht mehr zu verbergen (siehe unten)

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Wir starteten in Block B, also weit vorne. Los geht’s! Ich versuchte locker zu bleiben und hielt mich an Kim, Flo, Julia und Lars. Die ersten 9 km blieben wir zusammen in einem Schnitt von 5:10 min/km. Normalerweise gehe ich so meine 15-21 km Läufe an, aber ich fühlte mich gut und hielt das Tempo.

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Die Stimmung war unglaublich! Es gab, glaube ich, nicht eine Lücke, in der keine klatschenden und jubelnden Menschen standen. Gut alle 500m wurden wir von Trommeln, Musik und Cheerleadern begleitet – wow! Ich war sprachlos und bekam immer mehr Lust und Motivation hier „einen raus zu hauen“. Dennoch hatte ich eine riesige Blockade im Kopf bis Kilometer 20 zu bewältigen. Die ganze Zeit schwirrte mir im Kopf herum, dass ich viel zu schnell war und nicht mal die Hälfte geschafft hatte. Plötzlich hörte ich einen Läufer vor mir, der einem Partner einen weisen Satz sagte: „Schalte den Kopf aus, du brauchst nur deine Beine“. So wahr, oder? Nicht denken, rennen! Gesagt, getan. Ab der Hälfte zählten Kim und ich immer die noch bevorstehenden Kilometer runter und motivierten uns. Ich freute mich auf den Ku’Damm – Dort sollte ab 36KM der Nike Cheering Club stehen und uns anfeuern. Vor genau einem Jahr war ich dort und habe ebenfalls zugeschaut. Jetzt stehe ich selbst auf der Strecke und bin stolzer als je zuvor! Einige Meter früher traf ich Carina und Diana, die mir zujubelten. Ich war so unglaublich froh sie zu sehen und nahm diese Glücksgefühle weiter in Richtung Ziel. Den richtigen Schub Motivation hat dann noch der Nike Cheering Club mit cooler Musik, Applaus und schwingenden Fahnen gegeben.

Ab 38Km kam es dann allerdings: das Loch. Noch 20 Minuten bis zum Ziel. Ernsthaft? Selbst Kim sagte nichts mehr. Ich orientierte mich nur an ihrem Rhythmus und wir bestritten die letzten schmerzhaften Kilometer bis zum Brandenburger Tor. Von dort lief ich förmlich wie auf Wolken. Gleich ist es geschafft! Circa 200m vor der Ziellinie streckte Kim ihre Hand aus und fragte: „Zusammen?“ Ohne nachzudenken griff ich ihre Hand und wir überquerten gemeinsam die Ziellinie! Ich war sprachlos, mein absoluter #UNLIMITEDME-Moment. Nun weiß ich zu 100% Prozent „The only person who can tell you your limits is you – and even then you don’t have to listen“ – danke dafür, Nike!

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Ich bin nach wie vor überwältigt von meiner Zeit. Das soll nicht eingebildet klingen sondern vielmehr unglaubwürdig. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit einer Zeit von 3:41 h und einer Pace von 5:11 min/km einen Marathon laufen kann. Nie! Ich bin so dankbar für all die Unterstützung, Zitate, Glückwünsche eurerseits und weiß, dass ich diese Leistung nie ohne euch geschafft hätte. So schnulzig es klingen mag, es ist einfach die Wahrheit!

Übrigens: während des Rennens lief ich mit meinen Nike Pegasus 33 in Siegerblau J. Meine Füße bereiteten mir keinerlei Probleme. Nach dem Lauf folgten nur die „normalen“ Marathon-Beschwerden: schwere Beine und das Gefühl von einem Lastwagen überrollt worden zu sein. Ich hoffe aber, dass das in den kommenden Tagen vorbei geht! Eins weiß ich: mein Lächeln und mein Stolz über dieses Wochenende werden bleiben.

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#UNLIMITEDME #NRC @nikerunning

 

SONNTAGSGEDANKEN

Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, hat sich privat einiges verändert. Nein, meine Trennung möchte ich hier nicht genauer anprechen sondern vielmehr die das Leben hinter der Kamera. Joggen, Essen, Shoppen, Unboxing – ich lasse euch gerne an Allem teilhaben und habe bewusst über diverse Veränderungen in privater Anlehnung gesprochen. Sowohl privat als auch in meiner Beziehung ist sehr viel passiert, sodass sich meine sozialen Umstände einfach grundlegend umgekrempelt haben.

Es gibt die sagen wir es mal „vollen“ Tage. Für mich ein Heimspiel: Morgens früh aufstehen, laufen, essen, Mails, Fotos, Training, Verabredungen und Termine. An diesen Tagen weiß ich manchmal gar nicht wohin mit mir und meiner Zeit. Ich bin froh nur das jeweilige Zeitfenster im Auge zu behalten und nicht weiter nachzudenken. Das tue ich beim Laufen genug, meistens sogar zu viel. An solchen Tagen bin ich so produktiv und türme mir meistens alles auf ein Mal auf um jede einzelne Stunde zu „perfektionieren“. Klappt gut.

Dann gibt es die „tiefen“ Tage . Sport, Mails und Bloggen stehen auf den Plan aber keine weitere Verabredung oder sagen wir mal ein „Highlight“. Man fühlt sich plötzlich so sinnlos und einsam und ja, man wird sentimental. Früher wusste ich, dass ich abends mit sicherheit noch eine Verabredung haben werde, mit einer Person die mit Gutes tut und mich aufheitert. Das ist nun weg. Einfach weg. Spontan hat auch nicht oft jeder Zeit und Lust was zu unternehmen, was auch völlig verständlich ist, mich aber mental irritiert und verunsichert.

Ich stelle mir Fragen und fürchte mich vor der kommenden „dunklen“ Jahreszeit, die mit düsteren Novembertagen und endlosen Sonntagen geprägt ist. So kuschelig und gemütlich diese Zeit mit Duftkerzen und Serien sein mag, jagt sie mir dennoch Angst ein. Der „Tag“ geht früh zu Ende. Es ist kalt. Die Sporteinheiten werden härter, kälter und gehen oft mit der ein oder anderen Erkältung einher (klopf auf Holz).

Es heißt nun: Positiv denken und Ziele setzen. Nein, ich rede hier nicht von neuen Marathonstrecken oder Klausurnoten. Kleine Ziele zum glücklich sein. Gute Bücher, tolle Theaterbesuche, Wald- und Schneesparziergänge und anschließend in die warmen Socken schlüpfen. Lustige Abende mit Freundinnen und Partys mit Alkohol und tauben Füßen vom tanzen. Ich muss ganz klar die Suche nach Zufriedenheit auf „kleine“ und doch so intensive und tolle Dinge im Leben lenken und mich von diesen „tiefen Tagen“ nicht so manipulieren lassen.

Im Oktober geht bei mir auch die Uni wieder los. Drittes Semester, gepaart mit Reisen und Bloggen wird eine Herausforderung der ich mich bewusst stelle und mit voller Leidenschaft hingebe. Durch meinen Stundenplan habe ich dann auch natürlich wieder eine Struktur in der Woche, an der ich mich orientieren kann und – haha – zusätzlich stressen kann. Diesmal muss ich da „allein“ durch, habe aber durch die privaten Umstände unglaublich tolle Freundinnen (wieder)gewonnen, die mir helfen und mit so viel Verständnis und Liebe auf meine „Sorgen“ eingehen. Mal ehrlich? Jeder hatte mal Liebeskummer. Jeder weiß mit sich selbst mal nicht wohin und vor allem jeder (und jede Frau) fühlt sich doch unwohl in ihrem Körper und am nächsten Tag ist wieder alles vergessen. Meine Probleme sind also alltäglich aber so unglaublich neu, dass ich sie jetzt schlicht und ergreifend mit euch teilen musste.

Manchmal ist der Blog und die Worte, die ich hier in den PC tippe wie ein digitales Tagebuch und ich merke wie es mir bereits beim Schreiben besser geht. Komisch oder?

Dieser Beitrag wird euch mit Sicherheit weder motivieren, noch eine tolle Produktempfehlung bieten. Er bietet vielmehr einen kleinen Einblick in meine zur Zeit zerstreuten Gefühlslage und meine Gedanken.

Habt einen schönen Abend,

Maren

#UNLIMITED – 4 WEEKS OUT / BERLIN 2016

4 Wochen sind es noch bis Berlin und meine Anspannung steigt. Ich weiß, ich laufe mehr als zuvor und kämpfe mich wirklich durch jede Einheit um besonders gut vorbereitet zu sein. Wie versprochen möchte ich euch einen kleinen Einblick in meinen Trainingsplan geben. Dank Jan Fitschen habe ich einen tollen Coach an meiner Seite, der mir den Respekt einer solchen Strecke verdeutlicht mir aber gleichzeitig die Angst vor dem Marathon nimmt.

 

Klingt komisch oder? Respekt bedeutet, dass ihr euch bewusst sein müsst, dass lange Distanzen (besonders ab 25km) eine enorme Belastung für euren Körper sind. Bei solch 35km Einheiten Sonntags verbrenne ich im Schnitt knapp 2.000 kcal und merke das auch – die Sehnen, Waden und der Nacken tun mir an solchen Tagen weh und ich bin vorsichtig mit kurzfristigen Verabredungen am Vorabend, weil ich eben nie genau weiß, wie ich den jeweiligen Lauf „verpacke“.

Heute geht’s mir super und ich fühle mich zwar körperlich müde aber ansonsten top. Vor zwei wochen (meinen ersten 30K) sah das ganz anders aus. Und ratet mal wieso? Weil ich verdammt dumm war. Ich war so dumm bereits morgens mit zwei Schlücken Wasser im Bauch nüchtern loszulaufen und zu denken: „Ach, irgendwie kommst du an“. Bis Kilometer zwanzig war alles nach Plan: ich war fit, motiviert und es fehlten nicht mehr viele Kilometer bis zu meinem Ziel. Leider kam dann (wie versprochen) der „Mann mit dem Hammer“ (so nennt Jan ihn immer). Volle Kanone bekam ich Durst, Kopfschmerzen, Schwindel und Krämpfe in nahezu allen Regionen meines Körpers. Ganz klarer Fall von Dehydrierung. Wie dumm muss man sein, Maren Schiller? Ich rief meine Mutter an, die sich aus lauter Sorge schnell dazu bereit erklärte, mir eine Flasche Wasser an den Ortsausgang zu bringen. Jaaaaaa, Wasser – aber, .. leider Classic mit Kohlensäure. Schnell stürzte ich das Wasser runter und bekam die gnadenlose Quittung für meine Dummheit 2.0 knapp 200m später. Seitenstiche des Todes. Ich kann euch nie genug raten besonders beim Laufen nie Kohlensäure oder Säurehaltige Getränke zu konsomieren – das ist kein Spaß ich sag’s euch. Um das ganze zu vollenden: Ich lief fix und fertig und voller Schmerzen nach Hause und zweifelte wirklich an meine Fähigkeiten einen vollen Marathon zu bestreiten.

Das Telefonat mit meinem Trainer Jan brachte dann wieder Licht in mein Leben. Trinken, ordentliches Carbloading abends und eine kleine Mahlzeit (Quark mit Obst) vor dem Run sollten mir meine Einheiten erleichtern. Sicherheitshalber kaufte ich mir bei DM noch zwei PowerGels um auch vollkommen sicher in den nächsten Run zu starten.

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Wie auf Snapchat erwähnt, begleitet mich meine Mama (DANKE!) ab Kilometer 21 mit dem Rad. Wasser, Trauben und ein Handtuch sind immer dabei und es hilft so sehr sich mit ihr zu unterhalten und etwas Ablenkung zu bekommen. Die Zeit geht so schneller um und das stupide Quatschen lenkt von den Schmerzen ab, die ab 25km leider ihren Lauf nehmen. Durchbeissen heißt es!

 

Genau wie nächste Woche, die wird sicherlich nicht ohne:

15 km Dauerlauf + 30 min Gym + 40 min Rad

20 km HomeRun – 5:10-5:20 pace

25 km Dauerlauf – gleiche Pace

Kombi: 18 km Dauerlauf + 30 min Rad + Gym

Long Run: 30-35 km 5:10-5:20 Pace

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Da kommt nächste Woche einiges auf mich zu. Aber hey #unlimited ist das Motto und das werde ich angreifen. Zusätzlich baue ich noch einige Mobilitätseinheiten und Sprints ein, die wir bei dem Hindernislauf in Berlin lernten. Besonders Hürdentraining mobilisiert die Hüfte und ist besonders bei Langstrecken hilfreich um beweglicher zu bleiben.

Hier seht ihr einige Impressionen aus Berlin.

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Gefallen sie euch?

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Trainingseinheiten geben und euch motivieren auch #unlimited an eure Grenzen zu gehen. Es ist derzeit doch das perfekte Wetter dafür, oder?

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xx Maren

URLAUB IST URLAUB! DIÄT?

Sport und Urlaub? Kombination oder Gegensatz? – YOU decide. Meine Portugalreise im Sensimar Falesia Atlantic konntet ihr ja auf Snapchat verfolgen. Mein tägliches Intro? Ja, mein morgentlicher Lauf. Wie auch in Deutschland gehört er mittlerweile fest zu meiner Morgenroutine und lässt mich besser in den Tag starten. Eigentlich hatte ich mir im Urlaub vorgenommen in sportlicher Hinsicht etwas kürzer zu treten und meinem Körper etwas mehr Ruhe zu geben.. Das hat teilweise geklappt. Den ersten morgen startete ich hinauf in die Straßen in Richtung Albufeira. Leider keine gute Strecke zum Laufen, da der Ort eine totale Partymeile ist und morgens gegen 6:30 Uhr ( meine Laufzeit ) die meisten Schnapsleichen aus den Clubs torkeln und ganz begeistert von einer laufenden Blondine sind. (Erinnert ihr euch an meine Snapchatstory mit dem torkelnden Radfahrer? haha)

Ich war nach meinen ersten zwei Laufeinheiten (15km/17km) zugegeben etwas deprimiert. So blöd soll Laufen im wunderschönen Porugal sein? Mh, .. Dann kam aber eine liebe Followerin auf Snapchat, die mir den Strand Praia de Falesia ans Herz legte. Die Strandpromenade war circa 4 km von meinem Hotel entfernt. Dort angekommen führte eine steile Holztreppe doe rotbraunen Felsen hinunter an den Strand, der super ebenmäßig und glatt verlief. Kein zu trockener oder zu nasser Sand – perfekt! Direkt habe ich mich wohlgefühlt und beim Joggen direkt die Zeit und ja, .. auch die Kilometer vergessen. So wurden es fast jeden morgen 19-21km.

Das muss aber nicht sein! Ich weiß, dass sich viele durch den „Running-Fitness-Hype“ auf Instagram und Snapchat unter Druck gesetzt fühlen. Wenn euch Laufen keinen Spaß macht – lasst es bitte und sucht euch einen Sport der euch glücklich macht. Laufen ist für mich einfach Urlaub. Vielleicht nicht für die Beine aber für meinen Kopf. Mit der richtigen Musik und der perfekten Location wie in Portugal vergesse ich einfach ALLES. Der Laufsamstag unserer #IRUNTORIO-Crew wurde bei mir sorgar furchtbar emotional: Plötzlich kamen alte Erinnerungen, Gefühle, Ängste und Sorgen raus und kullerten in Form von Tränen über meine Wangen. Es war kein „Flennen“ oder „Heulen“ sondern einfach ein Ausbruch von Glück und Freiheit.

Nahezu jeden morgen erlebte ich diese Freiheit und konnte so noch glücklicher in den Tag starten. Ein enormer Grund meiner Vorfreude entstand durch das tolle Frühstücks- Mittags- und Abendsbuffet. Ein Traum, ich sag’s euch.

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Viele von euch wissen, dass ich vor dem Urlaub ziemlich konsequent und strickt meine Makros und Kalorien gezählt habe. Das habe ich im Urlaub nicht gemacht sondern einfach nach Gefühl und Intiution gegessen. Ich bin ein riesiger Salat und Gemüsefan, sodass gut 3/4 meines Tellers aus bunten und frischen Sorten an Gemüse bestand. Dazu wählte ich dann immer Fisch oder Fleisch und .. Paella! In unserem Hotel wurden fast jeden Tag 3 Paellas angeboten, die unglaublich würzig und lecker schmeckten. Ein Traum! Ich gönnte mir aber auch bei jeder Mahlzeit Pancakes, Schokofondue oder was süßes. Ganz ohne nachzudenken – und darum gehts: Genießen zu können und es nicht zu bereuen. DAS ist Urlaub. Solltet ihr Sport machen, ist das alles auch gar kein Problem. Ruht ihr euch nur aus, wollt aber trotzdem zum Buffet gehen und schlemmen achtet auf ein paar Dinge:

 

  • Saucen und Dressings am besten in kleine Schalen füllen, das verschafft Überblick
  • Viel trinken (am besten Wasser) um Hunger nicht mit Durst zu verwechseln
  • Rohkost und Salate am besten Vorab, dann seid ihr schon mal gesättigt
  • Obst auskosten, statt tausende kleine Törtchen
  • Einen ausgiebigen Verdauungsparziergang nach dem Essen

Wollt ihr im Urlaub trotzdem auf euer Eiweiß kommen und lecker was snacken? Kein Problem. Die Jungs von Proteinprojekt statteten mich vor meinem Flug mit den neusten Produkten der Seite aus und ich war baff: Ein Produkt ist leckerer als das andere und sie lassen sich perfekt für Unterwesgs mitnehmen.

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Himmel: Mars gibts hier

 

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Proteinbites gibts hier – mein Tipp: die grünen sind der Hammer!

 

 

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Habe sie bei Paula Krämer schon gesehen und war absolut begeistert: Besser als jeder andere Riegel! Zwar nicht die Top Werte aber nach einem super Workout auf jeden Fall empfehlenswert. Zu den Yippie!-Bars: hier

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Schmecken anders als das Original aber immerhin tausend Mal bessere Werte.
Hier gehts zu den Snickers

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Nutriful Saucen habe ich euch ja schon Mal vorgestellt: Ein Traum. Keine Kalorien aber ein toller Geschmack. Am Besten ist Tomate Basilikum!

 

Die Werte der einzelnen Snacks sind zudem ebenfalls super und lassen sich fast in jeden Ernähungsplan integrieren.

Mittlerweile bin ich ja von Questbars auf Hej-Bars umgestiegen. Ich liebe die Konsistenz und den nussig-schokoladigen Geschmack so sehr. Auch für die Uni oder die Arbeit einfach perfekt ich sag’s euch.

Das neuste? Müsli! Entwerder in Schoko oder Früchte. Manche von euch haben es ja auf der Fibo schon testen können und ich war auch eine der ständigen Schnorrerinnen (haha) – probiert es wirklich mal aus. Sie schmecken toll.

Die Nutriful-Soßen hatte ich natürlich nicht im Gepäck, dafür aber im Kühlschrank für zuhause. Salate, Gemüse und warme Gerichte lassen sich wirklich individuell verfeinern und sie haben einfach keine Kalorien. Hammer, oder? Meine Favoriten sind Tomate-Basilikum und Caesar! Absolut klasse.

Vielleicht kann der eine oder andere sich ja mit meinen Urlaubstipps anfreunden. 🙂 Habt ihr auch noch welche? Lasst es mich wissen!

Eure Maren

3 HOURS IN LISBOA – WHAT TO DO?

Portugal? Lissabon! Alle von euch haben mir so viele Empfehlungen bezüglich der tollen Stadt ausgesprochen, sodass der Trip in die Hauptstadt ein absolutes Muss für unsere Reise war. Jeden Tag Strand, Pool und Essen ist herrlich ich sag’s euch – dennoch kann ein kleiner Trip in einzelne Städte toll sein um das jeweilige Land und die Kultur besser kennenzulernen. Eins vorab: Ich bin begeistert.

Um 7:OO Uhr wurden wir mit einem Reisebus der TUI abgeholt. Der Bus? Hammer! WLAN, Klimaanlage und eine Moderatorin die sehr (fast zu) ausführlich mehrere Fakten über Provinzen und Flüsse nahe Lissabon erklärte. Durch ihre Informationen ging die dreistündige Fahrt deutlich schneller um.

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11:OO Uhr: Der erste Stop in Belém – ein Zusammentreffen von nationalen Denkmälern, Parkanlagen, Plätzen und eine einzigartige Mischung aus historischen Gebäuden und hochmoderner Architektur. Die meisten von euch haben mir diesen Stadteil Lissabons besonders empfohlen. Berühmt ist Belém für die süßen und herzhaften Pasteten. Eigentlich überhaupt nicht meins – (Blätterteig ist nicht so mein Ding haha) aber diese kleinen Dinger haben mich überzeugt! In unserem 30 minütigen Aufenthalt stellten wir uns in eine riesige Schlange von Touristen an, um eines der traditionellen Dinger zu probieren: Vanillepudding umhüllt von saftigen Teig waren die Belohnung. Himmlisch! Später im Bus stellte sich heraus, dass bereits unsere Reiseleitung jeweils eine Pastete für uns bereit hatte – super, umsonst gewartet. Naja, dann hatten wir eben zwei!

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12:OO Uhr: Stop am Torre de Belém – das Wahrzeichen von Lissabon aus dem Jahr 1521. Eine weitere super Aussicht auf die Die „Ponte 25 de Abril“, eine 3,2 Kilometer lange Brücke, die der Golden Gate Bridge sehr ähnelt. Toll waren die kleinen „rollenden“ Läden, die Säfte, Cocktails und detailierte Souvenirs anbieten – überhaupt nicht touristisch und kitschig, sondern ganz „Start-UP-mäßig“ und modern!

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12:30 Uhr: Ankunft in der Innenstadt. Nun hatten wir 3 Stunden Freigang – sportlich aber machbar! Etwas planlos liefen wir zuerst richtung Starbucks (WLAN zur Orientierung und Kaffee) und hielten dann direkt an einer der coolen Trams um ein paar Fotos zu machen.

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Die kleinen Gassen (die um übrigen sehr steil nach oben gehen) sind fast alle gefliest und mit gemusterten Kacheln besetzt. Scheint dort die Sonne drauf, bildet jede einzelne Straße ein Kustwerk für sich! Einfach nur toll. Die Streetart-Gasse faszinierte mich besonders aufgrund der tollen Farben und der Gierlanden oberhalb der Gebäude.

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Zu essen? Schwer! Wie in den meisten Hauptstädten wimmelt es nur von Promotern, die einen mit englischen und deutschen Karten in die Restaurants locken wollen. Fallt dort besser nicht drauf rein, – es ist oft überteuert und schlecht. Ich suchte mir in Bairo Alto, ein weiterer kleiner Stadtteil, einen gemischten Salat mit Gorgonzola, Aubergine und Ei aus. Für 8,50€ total okay und sättigend.

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Danach ging es mit qualmenden Füßen zurück nach Albufeira in unser wunderschönes Sensimar Falesia Atlantic – pünklich zu unserem leckeren Abendessen. Es war ein kurzer aber beeindruckender Aufenthalt der mir eins garantierte: „Lissabon – you will see me again!“

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HERZENSANGELEGENHEIT

Wenn ich an meine Kindheit denke, fühle ich Unbeschwertheit, Leichtigkeit und vor allem Freude. Klar, es ist einige Jahre her. Man war jung und stand nicht so fest im Leben. Die einzige Sorge war, ob man sein ersehntes Eis bekommt oder die Nachbarin „Zeit“ zum Spielen hatte. Nun bin ich älter. Gereift in einer Gesellschaft der Selbstdarstellung und Meinungsverkündung via sozialer Medien. Besonders ich bin ein Paradebeispiel für diese Welt, in der sowohl negative als auch positive Seiten existieren.

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Mit diesem Post möchte ich aber weder den Datenschutz noch die Gefahr sozialer Medien genauer beleuchten. Ich möchte über ein Gefühl schreiben, dass ich in vergangener Zeit immer tiefer und häufiger spüre: Angst.

Ich ertappe mich selbst dabei, wie ich die Fotos, die ich letztes Jahr in Paris aufgenommen habe, mit einer gerunzelten Stirn anschaue. Dieses flaue Gefühl im Magen.. Was ist in Paris passiert? Was ist verdammt noch Mal in unserer Welt passiert? Wieso schaue ich mir Gepäckstücke und ihre Besitzer an Flughäfen und Bahnhöfen im Detail an? Wieso assoziiere ich mit Großveranstaltungen wie Public Viewing oder Konzerten plötzlich eine Gefahr? Weil hier einfach was nicht stimmt!

„Man soll sich den Spaß am Leben nicht nehmen lassen“ – „Man soll jeden einzelnen Tag genießen“ .. So einfach gesagte und doch so wahre Floskeln. Ich starte meist mit einer positiven Einstellung in den Tag und das soll auch so bleiben. Vielleicht ist mein Empfinden auch einfach Konstrukt meines Medienkonsums – insbesondere mit „falschen Medien“. Facebook dient heutzutage als Müllablage für negative Gedanken über Flüchtlinge, den Islam und Pegida. Ihr teilt den Bullshit und merkt nicht, wie ihr besonders jüngere Nutzer manipuliert und noch viel schlimmer: verängstigt. Meinungsfreiheit – Ja, aber bitte mit Hintergrund.

Informiert euch doch bitte, bevor ihr impulsiv eure negative Energie auf die ersten Dinge projiziert die euch in den Kopf kommen und bitte – macht nicht Religion, Ästhetik oder Herkunftsländer für eure Laune verantwortlich. Argumente, die mit politischen Wissen oder ethnischer Einstellung hinterlegt sind zählen und keine persönlichen Kommentare gegen Ausländer.

Es ist grausam, was derzeit vermehrt in unserer Welt passiert und ja, diese „Dinge“  haben alle den gleichen Wert. Sei es eine Autobombe in Bagdad oder eine Schießerei in Frankreich. Menschen sterben – unschuldig, plötzlich und ohne Vorwarnung. Dass der Fokus speziell auf europäische Länder gelegt wird, liegt an der Seltenheit dieser Anschläge, die wir einst zu vermerken hatten. Wir waren „hier“ immer sicher und diese Angst im Alltag nicht gewohnt. Nun spüren wir sie überall und handeln – leider vollkommen falsch. Jeder einzelne von uns ist ein kleiner Teil dieser Welt, ein Stück von Deutschland und Mitglied einer Demokratie. WIR haben in der Hand, wie wir politisch und gesellschaftlich mit Vorkommnissen wie heute umgehen: Es kostet nur einen Gang zur Wahl und ein tägliches Update im öffentlich rechtlichen Fernsehen! Das ist ja nicht zu viel verlangt oder?

Ich werde lernen, mit dieser Angst leben zu müssen und sie anhand von Fakten realistisch zu betrachten. Bekämpfen kann ich sie als Maren Schiller nicht. Dafür kann ich meine Reichweite zu meinen tollen Abonnenten nutzen und sie an meinen Gefühlen teilhaben lassen und sie vielleicht sogar dazu zu bewegen, sich der heutigen „Welt“ etwas zu öffnen und sich für andere Aspekte, als Bauchmuskeln und Ausdauer zu begeistern.

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Ich hoffe euch geht es gut,

xx Maren

ENDLICH: MEIN FITNESSTRACKER / TOUR DE BERLIN

Maren, wie heißt die Uhr an deinem Handgelenk?“ Yeeeees, diese Frage bekomme ich ständig und sie ist auch zeitgemäß: Fitnesstracker hat aktuell jeder. Und wieso? Weil die Dinger wirklich was können – nun ja, zumindest einige. Seid Dezember habe ich die FitBit-Surge Uhr und bin total begeistert. Zwei Jahre zuvor hatte ich ein ganz einafches Band von JawBone und orientierte mich bereits dort an meinen Schritten und meinen Trainingskalorien. Bei diesem Band ist mir allerdings aufgefallen, dass es NUR Schritte zählt und ich beim Krafttraining kaum Kalorien verbrannte (laut des Bandes). Also musste ein Neues her!

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Mit der Fitbit-Surge hatte ich einen Schrittzähler und eine Uhr in einem. Besonderen Wert legte ich auf das Design der Uhr, da man sie wirklich (wie ich) jeden Tag trägt. Sie hat genau die richtige Größe und ist nicht zu „klobig“. Das Display ist super leicht zu bedienen und bietet mehrere Möglichkeiten. Die einzelnen Trainingseinheiten (Laufen, Radfahren, Gewichte ..) können seperat eingestellt werden und somit wird jede Einheit einzeln „getrackt“. Die integrierte Stoppuhr half mir meine Sätze zeitgemäß zu strukurieren und nicht all zu lange Zeit zwischen den einzelnen Einheiten vergehen zu lassen. Parallel kann man sich am Puls orientieren und ihn insbesondere bei Kardioeinheiten im Auge behalten. Das Gebiet „Laufen“ wird einzeln abgedeckt: Frei Laufen, Laufband, Runde Laufen – stehen zur Auswahl. Bei dem „Frei Laufen“ – Modul, welches ich am meisten benutze, wird die Strecke per GPS getrackt sowie Höhenmeter mit einbezogen. Somit ergibt sich hier eine enorme Genauigkeit der Einheiten und eine realistischen Auskunft über den Kalorienbedarf. Das gleiche gilt beim Radfahren:

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Zusammen mit der Tour-de-Berlin-Gruppe und FitBit durften wir mit Jens Voigt eine tolle Strecke zum Wannsee zurücklegen. Natürlich starteten wir unsere Uhren alle parallel: Das Ergebnis war wirklich genau! Die Strecke wurde super genau getrackt und zeigte bei allen ein individuelles Ergebnis an. Mit der Fitbit-App kann man sich auch mit Freunden verbinden und sehen, wie viele Schritte und Einheiten sie absovliert haben.

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Pause machten wir in einem himmlischen Kaffee am Wannsee bevor es zurück zum Barbecue ging. Das ganze Team war super nett und die Radtour habe ich als super entspannend empfunden. Wieso? Handy weg, Beine an. Genau wie beim Laufen. Nur, dass es diesmal eine ganz andere Bewegung war. Komischerweise hatte ich weder Muskelkater noch „schwere Beine“ am nächsten Tag. Radfahren ist eine super Abwechslung zum Laufen und bietet dank dem fehlenden „Aufprall“ auf der Straße eine gute Regeneration.

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Zusammen mit meiner lieben Bea (Bealapanthere) radelten wir, quatschten, und genossen die Zeit. Mitten in meiner Prüfungsphase hat mir dieses Event wirklich mehr Kraft gegeben und ich konnte den Kopf frei bekommen (Okay, auf der Hinfahrt nach Berlin habe ich mal eben meine Seminararbeit geschrieben – aber hey!).

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Abschließend kann ich sagen, dass mich die Fitbit (die ich auch als Fitbit-Alta habe) sehr motiviert Schritte zu sammeln. 10.000 Schritte sind am Tag für mich ein Muss und ich bin der festen Überzeugung, dass wenn jeder diese Zahl zurücklegen würde, niemand in unserer Gesellschaft ein Problem mit Übergewicht hätte. Steigt mal eine Haltestelle eher aus, geht zu Fuß zum einkaufen oder fahrt mit dem Rad zum Sport. Ihr werdet merken, wie ihr euch selbst herausfordert und immer mehr ins Fahrt kommt. Die Alta habe ich zur Ergänzung, damit ich meinen Tracker besser an mein Oufit anpassen kann. Die jeweiligen Armbänder kann man beliebig wechseln und es ist wesentlich dezenter im Alltag. Beim Sport greife ich allerdings immer auf die Surge zurück.

In meiner Diät passe ich mein Kaloriendefizit (von ca 400 kcal) immer an den Bedarf meiner Uhr an. Achtung! Gaaaaaaaaanz genau darf man das ganze allerdings nicht nehmen, da beim Gewichttrainig die Anzeige nicht ganz der Realität entspricht. Manchmal habe ich nach einem langen Beintraining (ohne Cardio) maximal 180 Kcal verbrannt, da die Bewegungen langsamer sind und man natürlich im Hantenbereich weniger Schritte zurücklegt. Macht euch also nicht verrückt!

Ich hoffe ich konnte euch meine Fragen zu der Uhr nun endlich beantworten 🙂 Solltet ihr dennoch welche haben, stellt sie mir gern in den Kommentaren.

xx Maren