WHAT HAPPENED IN MONZA #BREAKING2

Ich kann immer noch nicht in Worte fassen, was ich vergangenes Wochenende in Monza erleben durfte. Ich versuche es jedoch trotzdem, damit ihr auch Teil davon haben könnt und über meine aktuellen Ziele und Lauf-Vorhaben bescheid wisst. 

Angekommen in Mailand fuhr mich ein Shuttle nach Monza (Monza Camping) in unser Running-Camp. Ich wurde so herzlich begrüßt und hörte direkt alle unterschiedlichen Sprachen aus den Zelten. So viel war klar: Das Wochenende sollte  ein internationales Highlight werden.

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WHAT HAPPENED? WEEK ONE

Knack – Ja, genau so begann mein neues Jahr. Leider „explodierte“ nicht nur der ein oder andere Silvesterknaller, sondern ebenfalls mein Mittelfußknochen. Umgeknickt, gefallen – zusammen mit meinen Plänen und Träumen (zumindest) für die erste Jahreshälfte. Übernacht wurde der Fuß dick und die Schmerzen nahmen zu. Mal „eben“ zur Toilette wurde zu einem schmerzhaften Humpeln.

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HOW TO BECOME AN „EARLY BIRD“

Früher konnte ich locker bis 10 / 11 Uhr schlafen. Heute habe ich da meistens schon eine Sproteinheit, Mails und mein Frühstück geschafft und sitze innerhalb der Woche auch bereits in meinem Hörsaal. Wie? Ich habe euch meine Tipps zusammengefasst:

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BE PREPARED

Vorbereitung ist alles! Sachen rauslegen, Zusammenpacken und Ordnen! Morgens um 5/6 Uhr ist die Motivation nämlich meistens ganz weit weg und durch Müdigkeit kann es schwer werden an alles zu denken.

FRÜH SCHLAFEN GEHEN

Schwer, aber essentiell! Ihr braucht Schlaf um morgens voller Energie in den Tag zu starten und euch vor allem vom Vortag zu erholen. Das Einpendeln des Rhythmus dauert meist einige Wochen – lohnt sich aber. Tipps zum Einschlafen findet ihr hier.

ERFRISCHUNG BITTE

Kalt aber genial. Lasst morgens am Besten direkt nach dem Aufstehen kaltes Wasser über eure Handgelenke bzw. euer Gesicht laufen. Für diejenigen, die morgens keinen Sport machen und arbeiten: Eiskalt duschen. Den Frühsportlern empfehle ich besonders nach Sporteinheiten draußen (angesichts der Temperaturen) eine warme bzw. eine Wechseldusche.

NICHT NACHDENKEN

Wirklich! Einfach machen. „Länger schlafen, vor dem Tv entspannen“ .. – Gibt diesen Gedanken gar keine Chance sich zu verbreiten und haltet euch den Grund euerer Weckerzeit vor Augen: „You can do it“

MOTIVATION

Kann besonders bei schweren Sporteinheiten helfen! Bei YouTube findet ihr zahlreiche Motivationsclips und lange Videos zu diesem Thema. Je nach Sportart/Vorhaben könnt ihr dort auswählen und euch Inspirieren lassen.

Ich finde dieses Video besonders im Angesicht der kalten Temperaturen toll:

MUSIK

Ich brauche einfach Musik oder Radio um in den Tag zu starten. So habt ihr direkt jemanden „der mit euch redet“ und ihr werdet wacher und wacher. Auch das morgentliche Training fängt bei mir mit der richtigen Musik an: Play – und los geht’s!

DAS GEFÜHL DANACH

Es gibt wirklich nichts besseres als nach dem Frühsport sich unter eine warme Dusche zu stellen, den Geruch vom Kaffee zu riechen und sich voller Adrenalin und Endorphinen frisch für den Tag zu machen. Manchmal ist es erst 7:30 Uhr und alles liegt noch vor euch! Besonders nach der Uni/Schule/Arbeit, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist müsst ihr euch nicht ins (völlig überfüllte) Studio schleppen sondern habt euch einen Abend auf der Couch verdient. Wer lieber abends trainiert, kann das natürlich machen. Dafür wird dann am nächsten Tag länger geschlafen.

MEIN PERSÖNLICHER BENEFIT

Die Ruhe. Die Straßen sind ruhig, still und unbefahren und das Beste: Whatsapp, Mails, etc. sind auf null. Fast niemand ist wach und ihr könnt euch voll auf euch konzentrieren. Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut für mich zu sein und bereits Morgens meine Gedanken zu sortieren. Ich plane meine Ziele und strukturiere mein Vorhaben, sodass ich genau weiß „wie“ der kommende Tag wird. Durch ein absolviertes Workout verspreche ich euch mehr Selbstvertrauen, das ihr auf den ganzen Tag anwenden könnt. Hey, ihr habt schon um 5 Uhr morgens trainiert, was kann noch schief gehen?

Derzeit trainiere ich oft mit Flooorriii „zusammen“, zumindest virtuell. Bereits den Abend vorher werden die Einheiten geplant und es wird sich gepusht, gut – oder? So wisst ihr, dass ihr nicht allein seid und habt noch einen Ansporn mehr. Für die jeweiligen Workouts benutze ich derzeit die App „Freeletics“ – Bodyweight und Running. Dort entscheide ich immer relativ spontan oder halt zusammen mit Flo, welches Workout durchgepowert wird.

Seid ihr eher Morgenmenschen oder Nachteulen? Wie könnt ihr euch motivieren? Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen!

Ich schalte mich mal ab und sage gute Nacht,

Xx Maren

ABSCHALTEN, BITTE

Eine sehr widersprüchliche Aufforderung einer Bloggerin, oder? Social Media und mein Handy sind mittlerweile zwei Dinge in meinem Leben, die schwer weg zu denken sind. Seit circa 1.5 Jahren ist es mein Job und meine Leidenschaft täglich online zu sein und mein Leben öffentlich mit einer tollen Community zu teilen. Mein Handy koordiniert alles: Motivation, Musik, Sport, Uni , Freunde, Nachrichten, Fotos und vieles mehr. Dennoch fühle ich mich seit etwa 3 Wochen immer mehr ausgebrannt. Klar, mein Alltag hat sich verändert. Plötzlich ist da nicht „nur“ noch die Marathonvorbereitung und das Bloggen sondern auch das dritte Semester, das meine Zeit weiter eingrenzt. Da ich (leider) ein sehr perfektionistischer, gewissenhafter Mensch bin möchte ich natürlich allen Baustellen meines Lebens bestmöglich gerecht werden und merke, wie ich ein ganz wichtiger Faktor darunter leidet: mein Schlaf.

Seit ich 15 bin habe ich regelmäßig mit Einschlafproblemen zu kämpfen. Das „Abschalten“ am Abend fällt mir enorm schwer, da ich mit den Gedanken meistens schon inmitten meiner Tagesplanung für den nächsten Tag stecke. Nun bin ich 21 Jahre alt und kann meine Erfahrungen mit diversen Tipps und Tricks mit euch teilen. Jeder Körper und jeder Geist ist natürlich total unterschiedlich und reagiert dementsprechend individuell.

 

Routine finden ist meines Erachtens der Kernaufgabe eines jeden Abends um sich mental etwas beruhigen zu können. Besonders nach einem anstrengenden und langen Tag kann es helfen, sich auf einen ruhigen Abend zu freuen.

 

 

  1. Nicht zu schwer essen. Ich weiß gerade ich mit meiner Magerquark-Abend-Sucht bin kein Paradebeispiel. Dennoch plane ich meine letzte „leichte“ Mahlzeit mindestens 1.5 h vor dem Schlafengehen ein, damit mir mein Essen nicht schwer im Magen liegt. Besonders fettige oder schwer verdauliche Mahlzeiten meiden.
  2. Den Schlafraum gut lüften. Besonders jetzt bei der klaren und kalten Herbstluft genial. Meistens lüfte ich 10-15 Minuten mein ganzes Zimmer durch um mich dann ins warme Bett zu kuscheln. Frische Luft hilft beim einschlafen.

  3. Das Handy weglegen. Ein Kunststück für mich, aber dennoch so hilfreich! Handy in den Flugmodus und am besten umdrehen. Danach seid ihr allein mit euren Gedanken und werdet nicht von Whatsapp gestört.

  4. Gedichte, Zitate: gehen meistens etwas „schneller“ und prägen sich ein. Oft gehen mit einzelne tolle Sätze durch den Kopf, sodass ich mich nur auf sie und nicht auf den Alltagsstress konzentriere.
  5. Nicht auf die Uhr gucken und unter Druck setzen! Das habe ich früher immer gemacht und dann die Stunden runter gezählt, die mir bis zum Wecker bleiben. Fakt ist: davon habt ihr nichts als zusätzlich Stress, der euch aufwühlt und weiterhin vom Schlafen abhält.
  6. Kein Koffein vor dem Schlafen gehen. Mein Hausarzt hat es mir empfohlen, ca. 8 Stunden vor dem Schlafengehen kein Koffein zu konsumieren. Ich bin leider sehr sensibel was Koffein betrifft, sodass mir selbst eine 0,5L-Coke-zero Herzrasen verschafft – vielleicht Probiert ihr es mal aus.

  7. Sachen vorbereiten: Tasche packen, Sachen rauslegen (egal, ob für den Sport oder die Arbeit) beruhigt immens, da ihr nicht eine weitere „Aufgabe“ am kommenden Tag erledigen müsst – vertraut mir.
  8. Langes Fernsehen meiden: Insbesondere die Serien-Junkies werden mich jetzt hassen aber besonders bei medialer „Beflutung“ werdet ihr unterbewusst gestresst und aufgewühlt. Besser früh den TV abschalten, sodass ihr mehr Zeit für euch habt.

  9. Es muss kein besonderer Schlaf-Detox-Vegan-Tee für 40€ sein. Der einfache von DM oder Aldi tut es auch. Besonders gut schmeckt er nicht, hilft aber durch seine Zusammensetzung aus Lavendel und Baldrian pflanzlich und entspannt.
  10. Spaziergänge am Abend statt heftiges Training. Solange es euer Alltag/Trainingsplan ermöglicht, versucht in den späten Abendstunden besser kein intensiven HIIT oder Krafttraining zu machen. Plant auf jeden Fall noch zwei Stunden ein, bis ihr ins Bett geht damit euer Körper nicht mehr auf „Leistung sondern auf Entspannung eingestellt ist.

Ich erwische mich in letzter Zeit selbst, wie ich parallel zum TV und Snapchat-Storys anderer meinen Laptop auf dem Schoß habe und dort weiterhin medial beschossen werde. Demnach kann ich euch ePaper (Zeitungen) oder eBooks (Handy) nicht wirklich empfehlen. Die ständige Verbindung zum Internet ist verführerisch und ablenkend. Ihr werdet entspannter wenn ihr euch auf nur einen guten Roman oder einen tollen Artikel in eurer Lieblingszeitschrift konzentriert und diverse Whatsapp-Konversationen außer Acht lasst.
Mails, Sprachnachriten und Instagramposts können auch mal warten. Auf wen? Auf dich. Auf das gute Recht deines Körpers sich mal ausgiebig zu entspannen und sich zu erholen. Diese „ME“-Time wird leider viel zu selten toleriert, da wir ja „online waren“ und die Nachricht „gesehen“ haben. Wie fies! Versucht euch nicht zu stressen – die richtigen Freunde werden es durchaus verstehen, wenn ihr mal nicht antwortet und euch mal Zeit für euch nehmt.

Das war eine kleine Zusammenstellung meiner Erfahrungen und Meinungen bezüglich innerer Unruhe und Schlaflosigkeit. Klar, ich es nicht auf jede Person einzeln anzuwenden und ich persönlich tappe selbst oft in die alten Fallen und stresse mich, wenn mein Handy wieder 2 Uhr in der Nacht aufzeigt. Dennoch gilt es ruhiger zu werden und meine Körper bei der physischen und psychischen Belastungen mindestens 7-8 Stunden Ruhe zu gönnen.

Gerne könnt ihr mir auch eure Tipps bezüglich Schlaflosigkeit und Stress da lasssen! Mandalas, Klavierspielen- einiges habe ich von euch schon gehört. Gibt es da noch was? Lasst es mich wissen,

 

Einen tollen Wochenstart wünsche ich euch.

 

Xx Maren

BERLIN MARATHON #UNLIMITEDME

Endlich war es so weit. Das Wochenende aller Wochenenden sollte beginnen – mich trennten nur noch 48 Stunden vom Berlin Marathon. Allein beim Herunterladen meiner Startunterlagen pochte mein Herz wie verrückt. Bevor ich meinen Startpass endlich auf dem Handy hatte, waren es jedoch harte Stunden für die Menschen um mich herum: Flo (wwww.flooorriii.de), der den Marathon bereits letztes Jahr lief, empfing bestimmt 5 unterschiedliche Nachrichten, ob ich alles richtig machte sowie Screenshots meiner Dokumente. Meine Mama beobachtete mich nur schmunzelnd auf der Couch und sah mir zu, wie ich tausend Mal zwischen Drucker und Koffer hin und her stolzierte, um auch ja das tausendste Mal zu überprüfen, ob alles vollständig war. Nach einer schlaflosen Nacht von Freitag auf Samstag ging es dann um 8.30 Uhr mit der Bahn Richtung Berlin.

Samstag 24.09., 13 Uhr: Angekommen. Mit dem Taxi fuhr ich „schnell“ zur Messe meine Startunterlagen abholen. Inmitten Läufern unterschiedlichster Nationen und Altersklassen nahm ich ganz stolz meinen Chip und meine Startunterlagen entgegen. Nun waren die Formalien für mich geregelt – mein Kopf hingegen realisierte die Zeilen „Anmeldung für 42km Lauf“ auf meinem Startpass immer noch nicht so wirklich. Aber keine Zeit um nachzudenken, los ging’s zum ShakeOut Runmit dem Nike+ Run Club!

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15:00 Uhr: Zusammen mit Flo, Carina den tollen Pacern des NRCs ging es zu einem lockeren 5 km-Lauf durch Berlin. Sinn des Ganzen war es, die Beine noch mal zu durchbluten und zu lockern. Zuvor traf ich noch Jan Fitschen (der Nike Head Coach) der mir Mut machte und mir meine Trainingsleistung vor Augen hielt. Seine Worte stärkten mein Selbstbewusstsein immens und schwirrten mir während des ganzen Laufs durch den Kopf: „Maren, lass dich 42 km durch Berlin einfach mal feiern. Du hast hart gekämpft, toll trainiert und kannst das!“ – Okay, wieso nicht?

19:00 Uhr: Pasta-Party. Kohlenhydrate auffüllen sind physisch definitiv das Angenehmste des Wochenendes gewesen. Brot, leckere Antipasti und Bandnudeln sollten mir Energie für den kommenden Tag geben. In einer tollen Gruppe genossen wir das leckere Dinner und fielen danach müde ins Bett.

Sonntag. Raceday! 05:45 Uhr: Mein Wecker. Ich glaube dieses Mal war ich innerhalb einer Zehntelsekunde hellwach. Es war endlich so weit! Ich zog mir schnell meine Laufkleidung über, die ich mir bereits abends rausgelegt hatte. Auch meinen Chip habe ich am Vorabend an meinem Schuh befestigt – sicher ist sicher. Um 6 Uhr traf ich mich mit Flo und mehreren anderen Teilnehmern am Frühstück. Besonders lang war die Schlange vor dem Wasserspender sowie vorm Toaster. Zwei Honigbrote, ein kleines Milchtütchen und zwei Gläser Wasser sollten es sein. Keine Experimente vor dem Lauf! Nun waren es noch knapp 3 Stunden vor dem Startschuss. Genug Zeit, um die leichte Kost zu verdauen und nicht vollgegessen an den Start zu gehen.

Danach legte ich noch gut eine Stunde die Beine hoch und versuchte mich zu entspannen und zu fokussieren, bevor es in Richtung Startbereich ging. Ein kurzes Warm-Up mit meiner Pacerin Kim stand an. Ich kannte sie bereits von mehreren Nike Events, wir kamen jedoch nie dazu uns zu unterhalten. Gut, jetzt hatten wir knapp 4 Stunden Zeit (haha). Ihren ersten Marathon lief sie letztes Jahr und sprach mir ebenfalls Mut zu: „Es wird cool werden, wir rocken das – versprochen!“ Unglaubwürdig nickte ich. Nun war meine Nervosität nicht mehr zu verbergen (siehe unten)

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Wir starteten in Block B, also weit vorne. Los geht’s! Ich versuchte locker zu bleiben und hielt mich an Kim, Flo, Julia und Lars. Die ersten 9 km blieben wir zusammen in einem Schnitt von 5:10 min/km. Normalerweise gehe ich so meine 15-21 km Läufe an, aber ich fühlte mich gut und hielt das Tempo.

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Die Stimmung war unglaublich! Es gab, glaube ich, nicht eine Lücke, in der keine klatschenden und jubelnden Menschen standen. Gut alle 500m wurden wir von Trommeln, Musik und Cheerleadern begleitet – wow! Ich war sprachlos und bekam immer mehr Lust und Motivation hier „einen raus zu hauen“. Dennoch hatte ich eine riesige Blockade im Kopf bis Kilometer 20 zu bewältigen. Die ganze Zeit schwirrte mir im Kopf herum, dass ich viel zu schnell war und nicht mal die Hälfte geschafft hatte. Plötzlich hörte ich einen Läufer vor mir, der einem Partner einen weisen Satz sagte: „Schalte den Kopf aus, du brauchst nur deine Beine“. So wahr, oder? Nicht denken, rennen! Gesagt, getan. Ab der Hälfte zählten Kim und ich immer die noch bevorstehenden Kilometer runter und motivierten uns. Ich freute mich auf den Ku’Damm – Dort sollte ab 36KM der Nike Cheering Club stehen und uns anfeuern. Vor genau einem Jahr war ich dort und habe ebenfalls zugeschaut. Jetzt stehe ich selbst auf der Strecke und bin stolzer als je zuvor! Einige Meter früher traf ich Carina und Diana, die mir zujubelten. Ich war so unglaublich froh sie zu sehen und nahm diese Glücksgefühle weiter in Richtung Ziel. Den richtigen Schub Motivation hat dann noch der Nike Cheering Club mit cooler Musik, Applaus und schwingenden Fahnen gegeben.

Ab 38Km kam es dann allerdings: das Loch. Noch 20 Minuten bis zum Ziel. Ernsthaft? Selbst Kim sagte nichts mehr. Ich orientierte mich nur an ihrem Rhythmus und wir bestritten die letzten schmerzhaften Kilometer bis zum Brandenburger Tor. Von dort lief ich förmlich wie auf Wolken. Gleich ist es geschafft! Circa 200m vor der Ziellinie streckte Kim ihre Hand aus und fragte: „Zusammen?“ Ohne nachzudenken griff ich ihre Hand und wir überquerten gemeinsam die Ziellinie! Ich war sprachlos, mein absoluter #UNLIMITEDME-Moment. Nun weiß ich zu 100% Prozent „The only person who can tell you your limits is you – and even then you don’t have to listen“ – danke dafür, Nike!

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Ich bin nach wie vor überwältigt von meiner Zeit. Das soll nicht eingebildet klingen sondern vielmehr unglaubwürdig. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit einer Zeit von 3:41 h und einer Pace von 5:11 min/km einen Marathon laufen kann. Nie! Ich bin so dankbar für all die Unterstützung, Zitate, Glückwünsche eurerseits und weiß, dass ich diese Leistung nie ohne euch geschafft hätte. So schnulzig es klingen mag, es ist einfach die Wahrheit!

Übrigens: während des Rennens lief ich mit meinen Nike Pegasus 33 in Siegerblau J. Meine Füße bereiteten mir keinerlei Probleme. Nach dem Lauf folgten nur die „normalen“ Marathon-Beschwerden: schwere Beine und das Gefühl von einem Lastwagen überrollt worden zu sein. Ich hoffe aber, dass das in den kommenden Tagen vorbei geht! Eins weiß ich: mein Lächeln und mein Stolz über dieses Wochenende werden bleiben.

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#UNLIMITEDME #NRC @nikerunning

 

DER BESTE RUN DEINES LEBENS #UNLIMITEDYOU

Every run has a purpose – erst bei meinem letzten Long Run am Sonntag habe ich etwas länger über dieses Zitat nachgedacht. Ja, wirklich jeder Run hat seinen Zweck und jeder Run hat vor allem eins: eine Chance verdient! Man sagt ja immer, man solle jedem Tag die Möglichkeit geben, der tollste seines Lebens zu werden. Okay, im beruflichen Alltag und mit gewissen persönlichen Umständen nicht immer realistisch. Ein einzelner Run bietet euch aber eine einzigartige Möglichkeit und vor allem Zeit mit euch selbst.

Wie bereits erwähnt, schalte ich beim Laufen wortwörtlich ab – und zwar alle Negativität um mich herum. Eine Fähigkeit die ich wirklich monatelang lernen musste und die nun endlich zu 90% beherrsche. Wie das geht möchte ich euch versuchen näher zu bringen:

Ob nach Kilometer 2, 23 oder 36 – der „Kein-Bock-Gedanke“ oder die schmerzenden Beine können einem die jeweilige Strecke wirklich zur Hölle machen. Man hinterfragt den Sinn und fängt an sich in die jeweilige Situation nach und nach rein zu steigern. Warum das Ganze? Warum höre ich nicht einfach auf? Hier seid ihr gefragt! Überlegt euch ganz sachlich was für Möglichkeiten ihr habt:

1. Möglichkeit: Macht euch den Lauf zu Hölle. Lasst eure Schmerzen und Negativität zu und versucht die Strecke so schnell wie möglich hinter euch zu bringen.

2. Möglichkeit: Gedanken umkrempeln! Stellt euch laufend vor. Wie eure Beine im Asphalt pulsieren eure Arme im Takt der (guten) Musik mitschwingen. Jeder, der an euch vorbeikommt, bewundert euch und bereut es nicht auch Laufen gegangen zu sein. Ihr zieht es durch, er nicht. Ihr werdet besser – alle anderen nicht. Ihr seid #UNLIMITEDYOU und kämpft für EURE Ziele. Jeder Schmerz ist vergänglich und jedes Stimmungstief mündet meist in ein Hoch. Denkt an das Gefühl danach. Denkt an den Stolz wenn ihr die Beine zuhause hochlegt und euch was tolles zu Essen macht. Denkt an den Gefallen der Freiheit den ihr eurem Körper gegeben habt! Denkt an euch und feiert euch ruhig mal ein bisschen!

Oft habe ich mir meine einzelnen Laufeinheiten der kommenden Wochen nie genauer angeschaut, weil ich mich nicht unnötig unter Druck setzen wollte. Klar, die 36’er an den Sonntagen waren mir bewusst. Oft sind es aber diese 15-Er oder die Tempolaufeinheiten inmitten der Woche, die richtig wehtun. Durchziehen – es wird sich lohnen.

Und hier komme ich nun wieder an den Anfang: Every Run has a purpose. Es gibt emotionale Zwecke und reine Trainingszwecke. Für Letzteres laufe ich gerade drei Modelle von Nike, die genau zu den Läufen passen, die der Nike+ Run Club Head Coach Jan Fitschen in meinem Trainingsplan vorgesehen hat, um mich optimal auf den Marathon vorzubereiten. Meine Trainingszwecke: Faster, Stronger und Longer und hier erkläre ich euch die passenden Modelle dazu: Die einzelnen Modelle erkläre ich euch hier genauer, damit ihr genau wisst, welchen Schuh ihr für was wählt.

Der LunarGlide 8 ist enorm bequem und verleiht leichte Stabilität – ohne zu klobig an eurem Fuß zu wirken. Viele von euch kommen mit „festen Laufschuhen“ nicht gut zurecht da sie diese nicht gewohnt sind. Allein die Sohle des Schuhs ist himmlisch weich und dämpft euch bei jedem Schritt perfekt ab! Ihr solltet ihn wirklich mal testen!

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Der Free Run Distance ist, wie der Name schon verrät für die Kategorie „Longer“ vorgesehen: alle Fans der Nike Free-Modelle, die einen solchen Schuh zum Laufen für Distanzen haben wollten –  ist der Free RN Distance geeignet. Ganz der Prinzipien, die die Nike Frees ausmachen: Eine leichte und flexible Konstruktion der Sohle, die dazu noch optisch sehr dünn ist. Der Tragekomfort auch für längerer Distanzen sichert die Zwischensohle mit Lunarlon-Schaum. Schick ist er auch noch, oder?

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Zuletzt noch mein persönlicher Marathon-Favorit und hoffentlich der Schuh der mich „Faster“ macht: Pegasus. Ob im Nike Speed Camp, ständig auf Snapchat – der Schuh ist immer meine wärmste Empfehlung für euch! Für einige ist er anfangs sehr „hart“ zu tragen. Aber genau diese Stabilität und die passende Sohle liefert euch richtig Speed. Überlegt mal, ich halte 4 Stunden laufend in ihnen aus – haha.

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Meine Kilometer tracke ich übrigens mit der neuen NRC-App. Erfahrungsgemäß ist sie super genau und gibt mir Kilometer für Kilometer genaue Auskunft über meine Zeiten. Anschließend kann ich den Lauf im „Feed“ teilen und mit coolen Stickern versehen. Wie gefällt euch das Bild von Sonntag?

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Was fehlt noch für einen tollen Run? Achja, ein Coach der einem zur Seite steht und Tipps gibt. In Zusammenarbeit mit Nike bekam ich wie bereits bei meinem ersten Halbmarathon von Nike Coach Jan Fitschen betreut zu werden. Jan ist ehemaliger deutscher Langstreckenläufer und war 2006 Europameister im 10.000-Meter-Lauf. Er ist nicht nur irre sympatisch sondern auch sehr realistisch was meine Trainingsmöglichkeiten betrifft. Ich bin so dankbar für den Plan, der mir immer noch ermöglichte parallel mein Krafttraining zu absolvieren. Einen Tag für dem Marathon sehe ich ihn beim Shake Out Run noch mal wieder (wahrscheinlich super nervös!).

 

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Ich hoffe ich konnte euch einen weiteren Einblick in meine Schuh, App und Trainingsfavoriten geben. Jetzt kann das Tapering beginnen, die letzten 12 Tage stehen an!

xx Maren

In sportlicher Zusammenarbeit mit Nike

#UNLIMITED – 4 WEEKS OUT / BERLIN 2016

4 Wochen sind es noch bis Berlin und meine Anspannung steigt. Ich weiß, ich laufe mehr als zuvor und kämpfe mich wirklich durch jede Einheit um besonders gut vorbereitet zu sein. Wie versprochen möchte ich euch einen kleinen Einblick in meinen Trainingsplan geben. Dank Jan Fitschen habe ich einen tollen Coach an meiner Seite, der mir den Respekt einer solchen Strecke verdeutlicht mir aber gleichzeitig die Angst vor dem Marathon nimmt.

 

Klingt komisch oder? Respekt bedeutet, dass ihr euch bewusst sein müsst, dass lange Distanzen (besonders ab 25km) eine enorme Belastung für euren Körper sind. Bei solch 35km Einheiten Sonntags verbrenne ich im Schnitt knapp 2.000 kcal und merke das auch – die Sehnen, Waden und der Nacken tun mir an solchen Tagen weh und ich bin vorsichtig mit kurzfristigen Verabredungen am Vorabend, weil ich eben nie genau weiß, wie ich den jeweiligen Lauf „verpacke“.

Heute geht’s mir super und ich fühle mich zwar körperlich müde aber ansonsten top. Vor zwei wochen (meinen ersten 30K) sah das ganz anders aus. Und ratet mal wieso? Weil ich verdammt dumm war. Ich war so dumm bereits morgens mit zwei Schlücken Wasser im Bauch nüchtern loszulaufen und zu denken: „Ach, irgendwie kommst du an“. Bis Kilometer zwanzig war alles nach Plan: ich war fit, motiviert und es fehlten nicht mehr viele Kilometer bis zu meinem Ziel. Leider kam dann (wie versprochen) der „Mann mit dem Hammer“ (so nennt Jan ihn immer). Volle Kanone bekam ich Durst, Kopfschmerzen, Schwindel und Krämpfe in nahezu allen Regionen meines Körpers. Ganz klarer Fall von Dehydrierung. Wie dumm muss man sein, Maren Schiller? Ich rief meine Mutter an, die sich aus lauter Sorge schnell dazu bereit erklärte, mir eine Flasche Wasser an den Ortsausgang zu bringen. Jaaaaaa, Wasser – aber, .. leider Classic mit Kohlensäure. Schnell stürzte ich das Wasser runter und bekam die gnadenlose Quittung für meine Dummheit 2.0 knapp 200m später. Seitenstiche des Todes. Ich kann euch nie genug raten besonders beim Laufen nie Kohlensäure oder Säurehaltige Getränke zu konsomieren – das ist kein Spaß ich sag’s euch. Um das ganze zu vollenden: Ich lief fix und fertig und voller Schmerzen nach Hause und zweifelte wirklich an meine Fähigkeiten einen vollen Marathon zu bestreiten.

Das Telefonat mit meinem Trainer Jan brachte dann wieder Licht in mein Leben. Trinken, ordentliches Carbloading abends und eine kleine Mahlzeit (Quark mit Obst) vor dem Run sollten mir meine Einheiten erleichtern. Sicherheitshalber kaufte ich mir bei DM noch zwei PowerGels um auch vollkommen sicher in den nächsten Run zu starten.

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Wie auf Snapchat erwähnt, begleitet mich meine Mama (DANKE!) ab Kilometer 21 mit dem Rad. Wasser, Trauben und ein Handtuch sind immer dabei und es hilft so sehr sich mit ihr zu unterhalten und etwas Ablenkung zu bekommen. Die Zeit geht so schneller um und das stupide Quatschen lenkt von den Schmerzen ab, die ab 25km leider ihren Lauf nehmen. Durchbeissen heißt es!

 

Genau wie nächste Woche, die wird sicherlich nicht ohne:

15 km Dauerlauf + 30 min Gym + 40 min Rad

20 km HomeRun – 5:10-5:20 pace

25 km Dauerlauf – gleiche Pace

Kombi: 18 km Dauerlauf + 30 min Rad + Gym

Long Run: 30-35 km 5:10-5:20 Pace

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Da kommt nächste Woche einiges auf mich zu. Aber hey #unlimited ist das Motto und das werde ich angreifen. Zusätzlich baue ich noch einige Mobilitätseinheiten und Sprints ein, die wir bei dem Hindernislauf in Berlin lernten. Besonders Hürdentraining mobilisiert die Hüfte und ist besonders bei Langstrecken hilfreich um beweglicher zu bleiben.

Hier seht ihr einige Impressionen aus Berlin.

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Gefallen sie euch?

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Trainingseinheiten geben und euch motivieren auch #unlimited an eure Grenzen zu gehen. Es ist derzeit doch das perfekte Wetter dafür, oder?

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xx Maren

URLAUB IST URLAUB! DIÄT?

Sport und Urlaub? Kombination oder Gegensatz? – YOU decide. Meine Portugalreise im Sensimar Falesia Atlantic konntet ihr ja auf Snapchat verfolgen. Mein tägliches Intro? Ja, mein morgentlicher Lauf. Wie auch in Deutschland gehört er mittlerweile fest zu meiner Morgenroutine und lässt mich besser in den Tag starten. Eigentlich hatte ich mir im Urlaub vorgenommen in sportlicher Hinsicht etwas kürzer zu treten und meinem Körper etwas mehr Ruhe zu geben.. Das hat teilweise geklappt. Den ersten morgen startete ich hinauf in die Straßen in Richtung Albufeira. Leider keine gute Strecke zum Laufen, da der Ort eine totale Partymeile ist und morgens gegen 6:30 Uhr ( meine Laufzeit ) die meisten Schnapsleichen aus den Clubs torkeln und ganz begeistert von einer laufenden Blondine sind. (Erinnert ihr euch an meine Snapchatstory mit dem torkelnden Radfahrer? haha)

Ich war nach meinen ersten zwei Laufeinheiten (15km/17km) zugegeben etwas deprimiert. So blöd soll Laufen im wunderschönen Porugal sein? Mh, .. Dann kam aber eine liebe Followerin auf Snapchat, die mir den Strand Praia de Falesia ans Herz legte. Die Strandpromenade war circa 4 km von meinem Hotel entfernt. Dort angekommen führte eine steile Holztreppe doe rotbraunen Felsen hinunter an den Strand, der super ebenmäßig und glatt verlief. Kein zu trockener oder zu nasser Sand – perfekt! Direkt habe ich mich wohlgefühlt und beim Joggen direkt die Zeit und ja, .. auch die Kilometer vergessen. So wurden es fast jeden morgen 19-21km.

Das muss aber nicht sein! Ich weiß, dass sich viele durch den „Running-Fitness-Hype“ auf Instagram und Snapchat unter Druck gesetzt fühlen. Wenn euch Laufen keinen Spaß macht – lasst es bitte und sucht euch einen Sport der euch glücklich macht. Laufen ist für mich einfach Urlaub. Vielleicht nicht für die Beine aber für meinen Kopf. Mit der richtigen Musik und der perfekten Location wie in Portugal vergesse ich einfach ALLES. Der Laufsamstag unserer #IRUNTORIO-Crew wurde bei mir sorgar furchtbar emotional: Plötzlich kamen alte Erinnerungen, Gefühle, Ängste und Sorgen raus und kullerten in Form von Tränen über meine Wangen. Es war kein „Flennen“ oder „Heulen“ sondern einfach ein Ausbruch von Glück und Freiheit.

Nahezu jeden morgen erlebte ich diese Freiheit und konnte so noch glücklicher in den Tag starten. Ein enormer Grund meiner Vorfreude entstand durch das tolle Frühstücks- Mittags- und Abendsbuffet. Ein Traum, ich sag’s euch.

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Viele von euch wissen, dass ich vor dem Urlaub ziemlich konsequent und strickt meine Makros und Kalorien gezählt habe. Das habe ich im Urlaub nicht gemacht sondern einfach nach Gefühl und Intiution gegessen. Ich bin ein riesiger Salat und Gemüsefan, sodass gut 3/4 meines Tellers aus bunten und frischen Sorten an Gemüse bestand. Dazu wählte ich dann immer Fisch oder Fleisch und .. Paella! In unserem Hotel wurden fast jeden Tag 3 Paellas angeboten, die unglaublich würzig und lecker schmeckten. Ein Traum! Ich gönnte mir aber auch bei jeder Mahlzeit Pancakes, Schokofondue oder was süßes. Ganz ohne nachzudenken – und darum gehts: Genießen zu können und es nicht zu bereuen. DAS ist Urlaub. Solltet ihr Sport machen, ist das alles auch gar kein Problem. Ruht ihr euch nur aus, wollt aber trotzdem zum Buffet gehen und schlemmen achtet auf ein paar Dinge:

 

  • Saucen und Dressings am besten in kleine Schalen füllen, das verschafft Überblick
  • Viel trinken (am besten Wasser) um Hunger nicht mit Durst zu verwechseln
  • Rohkost und Salate am besten Vorab, dann seid ihr schon mal gesättigt
  • Obst auskosten, statt tausende kleine Törtchen
  • Einen ausgiebigen Verdauungsparziergang nach dem Essen

Wollt ihr im Urlaub trotzdem auf euer Eiweiß kommen und lecker was snacken? Kein Problem. Die Jungs von Proteinprojekt statteten mich vor meinem Flug mit den neusten Produkten der Seite aus und ich war baff: Ein Produkt ist leckerer als das andere und sie lassen sich perfekt für Unterwesgs mitnehmen.

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Himmel: Mars gibts hier

 

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Proteinbites gibts hier – mein Tipp: die grünen sind der Hammer!

 

 

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Habe sie bei Paula Krämer schon gesehen und war absolut begeistert: Besser als jeder andere Riegel! Zwar nicht die Top Werte aber nach einem super Workout auf jeden Fall empfehlenswert. Zu den Yippie!-Bars: hier

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Schmecken anders als das Original aber immerhin tausend Mal bessere Werte.
Hier gehts zu den Snickers

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Nutriful Saucen habe ich euch ja schon Mal vorgestellt: Ein Traum. Keine Kalorien aber ein toller Geschmack. Am Besten ist Tomate Basilikum!

 

Die Werte der einzelnen Snacks sind zudem ebenfalls super und lassen sich fast in jeden Ernähungsplan integrieren.

Mittlerweile bin ich ja von Questbars auf Hej-Bars umgestiegen. Ich liebe die Konsistenz und den nussig-schokoladigen Geschmack so sehr. Auch für die Uni oder die Arbeit einfach perfekt ich sag’s euch.

Das neuste? Müsli! Entwerder in Schoko oder Früchte. Manche von euch haben es ja auf der Fibo schon testen können und ich war auch eine der ständigen Schnorrerinnen (haha) – probiert es wirklich mal aus. Sie schmecken toll.

Die Nutriful-Soßen hatte ich natürlich nicht im Gepäck, dafür aber im Kühlschrank für zuhause. Salate, Gemüse und warme Gerichte lassen sich wirklich individuell verfeinern und sie haben einfach keine Kalorien. Hammer, oder? Meine Favoriten sind Tomate-Basilikum und Caesar! Absolut klasse.

Vielleicht kann der eine oder andere sich ja mit meinen Urlaubstipps anfreunden. 🙂 Habt ihr auch noch welche? Lasst es mich wissen!

Eure Maren

KALORIENFREIE SUMMERDRINKS? YES!

Na, wie überlebt ihr die Hitzewelle? Ich muss sagen, dass ich sie ausgesprochen gut „genießen“ kann. Cardio mache ich morgens, wenn es etwas kühler ist – das kann ich euch nur empfehlen. Danach ist viel trinken das A und O! Besonders bei zwei Trainingseinheiten achte ich auf meinen Wasserhaushalt. Aber, .. Wasser? Mh. Ich war noch nie ein großartiger Wassertrinker. Früher habe ich locker jeden Tag eine Flasche Eistee und/oder Apfelschorle weggezogen. Leider haben solche Getränke viel zu viel Zucker und bei meiner Diät gilt immer die Devise: „Don’t drink your calories!“. Besonders wenn man im Kaloriendefizit ist kann auch mal Hunger entstehen. Da sollte definitiv gegessen und getrunken werden. Die Kalorien beziehe ich aber lieber aus meiner Nahrung statt aus meinen Getränken. Wusstet ihr, dass 1 Liter Cola genau so viel Kcal hat wie ein BigMac?

Hier habe ich eine zuckerfreie Alternative für euch:

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Seit der FIBO 2016 bin ich ein bekennender Bolerofan. Der Karstadt Sports – Stand lag im April direkt gegenüber von Bolero. Das gesamte Team war so nett mich während der Arbeit mit Getränken zu versorgen. Koffeinfrei und zuckerfrei? Hallo, wie gut ist das denn? Dann auch noch sämtliche Sorten? Ich bin begeistert!

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Ihr mischt einfach eine Tüte mit 2L Wasser. Eine Portion ist so ergiebig, dass ihr 1,5 – 2 L Flüssigkeit erstellen könnt. Ich mische mir andauernd ein Tütchen in meine Wasserflasche für die Uni. So vergesse ich nie zu trinken, weil es einfach toll schmeckt.

Meine Tipps? Bolero mit Magnesium/BCAA’s und Eiswürfeln in den Mixxer geben. Ihr bekommt ein tolles Crush-ICE und zusätzlich Mineralstoffe nach dem Sport. Zudem könnt ihr durch die Geschmäcker dem faden Geschmack von Magnesium doer Eisentabletten entgegenwirken.

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Außerdem schmecken besonders die Sorten Kokosnuss, Almond, Banana und Kirsche im Magerquark oder fettarmen Jogurt super. Dort dürft ihr aber nur wenig des Inhalts nehmen, da es wie bereits gesagt super ergiebig ist.
HIER geht es noch mal zu den Produkten!

Ihr könnt euch auch aus den Sorten leckere Eiswürfel selbst machen. Bei den Geschmacksorten ist euch da wirklich keine Grenze an Kreativität gesetzt.

Ihr solltet es wirklich mal auspobieren, es ist super lecker!

xx eure Maren

ENDLICH: MEIN FITNESSTRACKER / TOUR DE BERLIN

Maren, wie heißt die Uhr an deinem Handgelenk?“ Yeeeees, diese Frage bekomme ich ständig und sie ist auch zeitgemäß: Fitnesstracker hat aktuell jeder. Und wieso? Weil die Dinger wirklich was können – nun ja, zumindest einige. Seid Dezember habe ich die FitBit-Surge Uhr und bin total begeistert. Zwei Jahre zuvor hatte ich ein ganz einafches Band von JawBone und orientierte mich bereits dort an meinen Schritten und meinen Trainingskalorien. Bei diesem Band ist mir allerdings aufgefallen, dass es NUR Schritte zählt und ich beim Krafttraining kaum Kalorien verbrannte (laut des Bandes). Also musste ein Neues her!

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Mit der Fitbit-Surge hatte ich einen Schrittzähler und eine Uhr in einem. Besonderen Wert legte ich auf das Design der Uhr, da man sie wirklich (wie ich) jeden Tag trägt. Sie hat genau die richtige Größe und ist nicht zu „klobig“. Das Display ist super leicht zu bedienen und bietet mehrere Möglichkeiten. Die einzelnen Trainingseinheiten (Laufen, Radfahren, Gewichte ..) können seperat eingestellt werden und somit wird jede Einheit einzeln „getrackt“. Die integrierte Stoppuhr half mir meine Sätze zeitgemäß zu strukurieren und nicht all zu lange Zeit zwischen den einzelnen Einheiten vergehen zu lassen. Parallel kann man sich am Puls orientieren und ihn insbesondere bei Kardioeinheiten im Auge behalten. Das Gebiet „Laufen“ wird einzeln abgedeckt: Frei Laufen, Laufband, Runde Laufen – stehen zur Auswahl. Bei dem „Frei Laufen“ – Modul, welches ich am meisten benutze, wird die Strecke per GPS getrackt sowie Höhenmeter mit einbezogen. Somit ergibt sich hier eine enorme Genauigkeit der Einheiten und eine realistischen Auskunft über den Kalorienbedarf. Das gleiche gilt beim Radfahren:

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Zusammen mit der Tour-de-Berlin-Gruppe und FitBit durften wir mit Jens Voigt eine tolle Strecke zum Wannsee zurücklegen. Natürlich starteten wir unsere Uhren alle parallel: Das Ergebnis war wirklich genau! Die Strecke wurde super genau getrackt und zeigte bei allen ein individuelles Ergebnis an. Mit der Fitbit-App kann man sich auch mit Freunden verbinden und sehen, wie viele Schritte und Einheiten sie absovliert haben.

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Pause machten wir in einem himmlischen Kaffee am Wannsee bevor es zurück zum Barbecue ging. Das ganze Team war super nett und die Radtour habe ich als super entspannend empfunden. Wieso? Handy weg, Beine an. Genau wie beim Laufen. Nur, dass es diesmal eine ganz andere Bewegung war. Komischerweise hatte ich weder Muskelkater noch „schwere Beine“ am nächsten Tag. Radfahren ist eine super Abwechslung zum Laufen und bietet dank dem fehlenden „Aufprall“ auf der Straße eine gute Regeneration.

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Zusammen mit meiner lieben Bea (Bealapanthere) radelten wir, quatschten, und genossen die Zeit. Mitten in meiner Prüfungsphase hat mir dieses Event wirklich mehr Kraft gegeben und ich konnte den Kopf frei bekommen (Okay, auf der Hinfahrt nach Berlin habe ich mal eben meine Seminararbeit geschrieben – aber hey!).

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Abschließend kann ich sagen, dass mich die Fitbit (die ich auch als Fitbit-Alta habe) sehr motiviert Schritte zu sammeln. 10.000 Schritte sind am Tag für mich ein Muss und ich bin der festen Überzeugung, dass wenn jeder diese Zahl zurücklegen würde, niemand in unserer Gesellschaft ein Problem mit Übergewicht hätte. Steigt mal eine Haltestelle eher aus, geht zu Fuß zum einkaufen oder fahrt mit dem Rad zum Sport. Ihr werdet merken, wie ihr euch selbst herausfordert und immer mehr ins Fahrt kommt. Die Alta habe ich zur Ergänzung, damit ich meinen Tracker besser an mein Oufit anpassen kann. Die jeweiligen Armbänder kann man beliebig wechseln und es ist wesentlich dezenter im Alltag. Beim Sport greife ich allerdings immer auf die Surge zurück.

In meiner Diät passe ich mein Kaloriendefizit (von ca 400 kcal) immer an den Bedarf meiner Uhr an. Achtung! Gaaaaaaaaanz genau darf man das ganze allerdings nicht nehmen, da beim Gewichttrainig die Anzeige nicht ganz der Realität entspricht. Manchmal habe ich nach einem langen Beintraining (ohne Cardio) maximal 180 Kcal verbrannt, da die Bewegungen langsamer sind und man natürlich im Hantenbereich weniger Schritte zurücklegt. Macht euch also nicht verrückt!

Ich hoffe ich konnte euch meine Fragen zu der Uhr nun endlich beantworten 🙂 Solltet ihr dennoch welche haben, stellt sie mir gern in den Kommentaren.

xx Maren