#COMEBACKSTRONGER / Halbmarathon Island

Ich habe trainiert, trainiert und trainiert. Ich habe mich auf das anstrengende Intervalltraining eingelassen, habe Sprints eingebaut und habe meine Pace verbessert. Alles umsonst? Natürlich nicht. Man lernt immer dazu, wenn man trainiert. Donnerstag der 17.08.2017. Island.

Hochmotiviert, mit einer Prise Respekt und viel Nervosität komme ich an der Reyjkavik an. Dort ist Treffpunkt mit meinem Fotografen (Danke Niklas Mulzer!), der mit mir zusammen die Startunterlagen abholte. Mein Fuß machte mir bereits vor einer Woche schon mehrmals Probleme . Trotzdem bin ich insgeheim sehr positiv gestimmt, dass ich Samstag laufen werde. Das Wetter ist optimal, wir haben Sonne und 16° Grad.

Island ist für mich eine komplett neue Erfahrung. Viele laufen einen Halbmarathon/Marathon meistens in Städten, die sie gut kennen. Ich wollte aber mit der Kampagne mal was neues kennenlernen und erfahren, wie es ist mal neue Rennstrecken im Zuge eines Wettkampfes zu erfahren.

Hier kommt ihr zu meiner Wettkampfvorbereitung sowie meiner Ernährung und dem Outfit. – klick –

Ab diesem Abschnitt ist Werbung (in Kooperation mit Under Armour) enthalten.

Leider merkte ich am Freitag, dass die Schmerzen im Fuß einfach nicht besser wurden. Direkt bekam ich Panik, dass sich das gleiche Szenario abspielen könnte wie im Januar. Ermüdungsbruch, Zwangspause.. Abwarten! Am Abend beschloss ich ruhig zu bleiben und abzuwarten, wie sich mein Fuß nach dem Kühlen anfühlt. ..

Der Samstag. Als ich aufwachte und die Sonnenstrahlen durch die Gardinen blinzelten, bekam ich so große Lust raus zu gehen und zu laufen. Es musste einfach besser geworden sein! Leider bewies mir mein Fuß bereits beim Anziehen des Schuhs das absolute Gegenteil.. Er ließ sich aufgrund der Schwellung nicht schnüren und zeigte mir dann auch bei den ersten 200m die ich versuchte zu joggen direkt, dass es nicht geht. Punkt. Aus. Ende – es sollte einfach nicht sein.

Gesundheitlich ist dieses Jahr (leider nicht nur bei mir sondern auch im familiären Umkreis) leider eine absolute Herausforderung. Ein anderes Wort gibt es dafür nicht. Rückschläge gehören zum Leben dazu und es gilt sie anzunehmen. Wichtig dabei ist der stetige Blick nach vorne im positiven Sinne als auch der reflektierende Blick zurück. Hey, der Lauf soll vielleicht heute nicht sein, aber ich habe eine ganze Vorbereitung super konsequent trotz Klausurphase und Arbeit durchgezogen. POW! So muss man denken. Samstag gilt es nun also die gewonnenen Eindrücke des Marathons zu sammeln und sie umzuwandeln in neue Power.

Die Strecke beim Reykjavik Halbmarathon ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll. Steigungen all inklusive. Nach der letzten Steigung kommen aber immer mehr Cheering Points, die die Läufer mit ins Ziel Jubeln. Genau das habe ich auch gemacht wenn auch enttäuschend, da ich mein Ziel nunmal verfehlt habe.

Jetzt, einige Zeit nach dem urpsrünglichen Lauf kann ich weniger emotional darüber schreiben. Es sollte heute nicht sein. Wann ich meinen nächsten Halbmarathon laufen werde? Keine Ahnung! Aber mein Körper hat mir heute gesagt, dass es erstmal reicht.

Zum Schluss möchte ich nochmal ein Danke an Under Armour und Cuponation sagen, die mir diese Reise ermöglicht haben.

One thought on “#COMEBACKSTRONGER / Halbmarathon Island

  1. Das tut mir wirklich leid, dass dieser Halbmarathon für dich nicht funktioniert hat. Aber wenn der Körper „nein“ sagt, dann sollte man auch auf ihn hören. Und sobald er wieder „ja“ schreit, dann ist der nächste Halbmarathon bestimmt auch nicht weit entfernt 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.