Hoffnungsträger – Nicht nur Labern, machen!

Weihnachtszeit. Nächstenliebe hier, Familienliebe und Zusammensein dort. Mit etlichen Zitaten und Sprüchen werden wir zum Jahresende zugekleistert um den „gesellschaftlichen Stellenwert“ der Weihnachtszeit überall zu spüren. Ich bin das beste Beispiel dafür. Meine Geschenke dieses Jahr müssen einen persönlichen Bezug haben und dennoch objektiv gefallen. Sie sollten schön verpackt sein und möglichst von großen Nutzen sein. Als ich dabei an meine Geschenke, die ich letztes Jahr bekam nachdachte, musste ich wirklich grübeln. Was war das alles noch Mal? Klar, materielle Sachen, tolle Ideen und Geld – schön. Jedes einzelne Geschenk verliert trotzdem seinen Wert mit der Dauer und hat jeweils nur einen individuellen Nutzen.

Habt ihr mal überlegt, was ganz Anderes zu schenken? Hoffnung zum Beispiel? Anders als materielle Geschenke begleitet sie euch den ganzen Alltag. Schon Mal drüber nachgedacht? Die Hoffnung auf einen tollen Tag, gutes Wetter, nette Kollegen bei der Arbeit und die Hoffnung auf eine bessere Figur. Hoffnung treibt an und ist ein schwebender Prozess der auf unsere Ziele ausgerichtet ist – unser Motor quasi. Im Vergleich zu unseren „Alltagshoffnungen“ hoffen viele Menschen täglich auf eins: Hilfe. Essen, Bildung und Konsum ist für uns eine Selbstverständlichkeit und dabei nehme ich mich gar nicht raus. Ich bekomme täglich Pakete, genug Essen und kaufe mir „mal eben“ einen neuen Pullover. Ich schreibe Blogposts wie ich möglichst schnell und effektiv Lernen kann – dabei sehnen sich täglich tausende Kinder danach einmal zur Schule zu gehen und Lesen zu lernen.

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Ich fühle mich nicht schlecht, weil ich so lebe, wie ich lebe da ich Teil einer Konsumgesellschaft bin und in einem sicheren Bildungssystem aufgewachsen bin. Ich möchte dessen Wertschätzung nur noch mal betonen und aufklären, was man tun kann um mehreren Menschen ein besseres und vorallem sicheres Leben zu ermöglichen: Hoffnungsträger werden.

Was ist Hoffnungsträger?

Hoffnungsträger gibt es seit gut zwei Jahren. Mit dem Slogan und Motto: „nicht nur Labern. Machen!“ möchte die Organisation Menschen in Not eine Perspektive gebeb und legt dabei den Fokus speziell auf heranwachsende Generationen. Also sogenannter „Hoffnungsträger“, kann wirst du zum Paten für Kinder in Kambodscha, Sambia, und Kolumbien helfen. In diesen Ländern gibt es tausende von Kindern, die in Armut leben und deren Eltern oft nicht die Möglichkeit haben ihnen eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen. Projekt Hoffnungsträger Patenkind ist hauptsächlich darauf ausgelegt, diesen Kindern sowohl Sicherheit als auch eine Schulbildung zu ermöglichen.

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Ein Weiteres Projekt der Hoffnungsträger ist Flüchtlingen gewidmet. Ich weiß, ein sehr polarisierendes Thema. Unter dem Motto „Fremde werden Freunde“ sollen Verfolgte und Flüchtlinge eine bessere Zukunft und Integration erfahren. Geholfen wird vor allem bei der Sprachförderung, die eine Basis für eine gelungene Integration ist. Ferner gibt es aktuell 3 sogenannte Hoffnungshäuser in Leonberg, Esslingen und Sinsheim, die Flüchtlingen eine offene Begegnungsstätte, ein sicheres Zuhause und eben Hoffnung und Perspektive geben soll.

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Wie kann ich Hoffnungsträger werden?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Spenden oder Pate werden. Die Höhe der Spende bestimmst natürlich du selbst. Denkt daran, dass wirklich jede Spende zählt. Als angemeldeter Pate spendest du 30€ für dein Patenkind. Wenn man sich vor Augen führt, was für einen Mehrwert diese 30€ für die jeweiligen Patenkinder hat und sich in der ein oder anderen Shoppingtour mal etwas zurückhält – ist dieser Betrag durchaus angemessen.

Mit deinem Patenkind stehst du selbstverständlich in Kontakt und erhältst ein monatliches Update zu seinem Wohlbefinden. Mit deinem Geld finanzierst du Nahrung, Medikamente und besonders das sichere Umfeld desjenigen. Finanziert wird Hoffnungsträger durch Stiftungserträge. Wichtig: 100% der Spenden geht somit an die Patenkinder und Bedürftigen

Mehr dazu: hier.

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Mich würde es interessieren, ob ihr auch ein Herzensprojekt habt an dem ihr sowohl noch dieses Jahr als auch kommendes Jahr arbeiten wollt. In einer polarisierenden Zeit wie heute, finde ich es wichtig einen Schritt nach vorne zu gehen und sich gesellschaftlich näher zu kommen.

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Wie seht ihr das?

Ich wünsche euch noch einen tollen Abend und freue mich auf eure Kommentare.

Xx Maren

 

9 thoughts on “Hoffnungsträger – Nicht nur Labern, machen!

  1. Hallo liebe Maren,
    Mich würde intressieren ob es bei diesem projekt auch die Möglichkeit gibt, dass man seinem Patenkind auch persönliche pakete schicken kann z.b ein malbuch oder ein kuscheltier o.ä.?
    Liebe Grüße
    Laura

  2. Liebe Maren,
    du schreibt so unglaublich motivierend und deine Worte sind so wahr! Danke das du so überrzeugend schreibst.
    Ich finde es so liebenswert von dir, über Kinder zu schreiben, die an Weihnachten und generell einfach Hoffnung und Glück brauchen und die es verdient haben glücklich zu sein und zwar ohne materielle Dinge sondern einfach in Sicherheit, ohne Krankheiten und mit ausreichender Nahrung.
    Meine Großtante hat als Nonne in Afrika gelebt und hat meine Familie und mich letztendlich nach Afrika geholt und uns auf die Situation dort aufmerksam gemacht. Seitdem ich mehrmals da war spenden wir jahrlich zu Weihnachten eine Box mit verschieden Sachen an Kinder aus Afrika und außerdem an die Kirche eines Dorfes in Namibia, die für das Wohl der Kinder sorgt.
    Hut ab für jeden der solche Projekte unterstützt und nicht nur sagt sondern auch macht! ❤
    Liebe Grüße Mara

  3. Liebe Maren,
    ein toller Blogpost. Allerdings habe ich eine Frage berzüglich der Patenschaft: Wie ist das, wenn das Kind in dem Land nun schwer krank wird und vielleicht sogar operiert werden muss und deshalb die 30€ pro Monat nicht mehr ausreichen? Dann fühlt sich doch ein jeder verpflichtet mehr zu zahlen oder vielleicht sogar die OP zum Teil zu bezahlen. Da ich in diese Lage nicht reinkommen möchte habe ich bislang keine abgeschlossen. Wie ist das bei Hoffnungsträger geregelt?
    Liebe Grüße, Antonia

  4. Schöner Post und wirklich ein wichtiges Thema 🙂 Ich finde es toll dass du für so etwas wichtiges wirbst, eine tolle Abwechslung zu dem ganzen Konsumwahnsinn mit Gift Guide hier, Gift Guide da!

    Alles Liebe,
    Fee

  5. Liebe Antonia,

    das ist eine sehr gute Frage. 30 Euro im Monat stellen sicher, dass das Kind nachhaltige Hilfe in unseren vier Kern-Bereichen – Sicherheit, Gesundheit, Bildung und Resilienz – erhält. Die Sozialarbeiter und Freiwilligen vor Ort bestimmen regelmäßig, ob die Kinder aktuell mehr oder weniger Unterstützung in den jeweiligen Bereichen brauchen. Wenn es eine sehr große Notwendigkeit gibt (bspw. eine OP), die außerhalb des normalen Programms zu zahlen ist, stehen noch weitere Ressourcen zur Verfügung (bspw. separate Spenden).

    Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gern direkt an uns wenden. http://www.hoffnungstraeger.de

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