LEARNING BY DOING

„Over and out“. Besser kann man das Ende meiner Klausurenphase nicht beschreiben. Jeder kennt’s oder? Die Hand krampft, der Kopft pocht, die Nerven drehen durch der Druck steigt – aber hey: „Diamonds are made under pressure“ heißt es doch so schön.

Viele von euch haben mir tagtäglich Mut gemacht und mich gefragt, wie ich Freund, Uni, Training, Essen tracken und die ganze Lernerei unter einen Hut bekomme. Hier möchte ich euch mal meinen üblichen Tagesablauf beschreiben und euch ein paar Tipps geben um den Kopf frei zu bekommen. 6:30 Uhr: Wecker. Nicht nachdenken, aufstehen, frisch machen. Lasst euch kaltes Wasser über die Handgelenke und ins Gesicht laufen. Für die ganz Harten: Geht kalt duschen! Dann seid ihr direkt frisch und euer Kreislauf kommt in Gang.

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Danach koche ich mir meisens einen Liter Tee. Grüntee, Ingwer Zitrone oder Kamille. Vor dem Frühstuck habe ich es mir angewöhnt einen Liter zu trinken und somit direkt meinen Wasserspeicher für den kommenden Tag aufzufüllen.

Dazwsichen gibt es Frühstück.

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7:15 Uhr: Ran an die Bücher/Folien/Mappen. Um besonders gut auswendig zu lernen hilft es mir total Sachverhalte oder Modelle immer und immer wieder abzuschreiben. Wirklich. Manchmal haue ich mir da einen ganzen Block voll (pro Woche). Zuvor schreibe ich mir mögliche Klausurfragen oder Überschriften auf Karteikarten und frage mich so selbst regelmäßig ab. So komme ich persönlich am besten klar und kann mir die Sachen gut einprägen.

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11:3o/12:00 Uhr: Lernpause. Trainingszeit! Zuhause fällt mir wirklich die Decke auf den Kopf und ich kann die miefige Lernluft in meinerm Zimmer nicht mehr sehen. Ich brauche Sport! Laute Bässe, gute Musik, den Einklang von Körper und Geist. Besser kann ich nicht abschalten. Von dem ganzen Sitzen werde ich manchmal sehr träge, deswegen bringe ich an solchen Tagen meinen Körper vor dem Krafttraining mit 15-20 min Cardio erst mal auf „Touren“. Bereits beim aufwärmen gehts mir besser und ich freue mich auf mein Workout.

14:00 Uhr. Eine heiße Dusche und mein Mittagsessen wartet auf mich. Ich gebe zu, da lasse ich mir wirklich immer Zeit. Nach dem Training muss ich erst mal wieder runterkommen: in Ruhe essen, Instagram checken (Okay, Snapchat auch) und dann gehts weiter..

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16:00 Uhr. Danach gönne ich mir wieder eine kleine Pause. Ob ich koche, einen kurzen Walk draußen mache oder einfach kurz mit meiner Mama oder ein paar Freundinen quatsche, eine kurze Pause tut immer gut.

 

16:30 Uhr: Weiter gehts. Ich hoffe ich komme gut voran, und nehme mir vor bis 19:00 Uhr noch was zu machen. Dann gibt’s Abendessen – yippie! Danach lasse ich nur noch die Seele baumeln und versuche zu entspannen. Der TV bleibt aber aus – manchmal stressen mich die ständigen Werbespots und die sinnlosen Sendungen noch mehr als meine Bücher – Horror. Da blätter ich lieber durch eine gute Zeitschrift, stöbere YouTube durch oder lese in meinem Tolino. (Manchmal bleibe ich aber auch bei Instagram hängen und dann ist es plötzlich ganz spät. – haha). Am besten kann ich aber mit meinem Freund oder meinen Freundinnen abschalten, die entweder selbst in der Klausupanik stecken oder mich auf ganz andere Gedanken bringen.

Das beste Mittel: Lachen. Ihr wisst gar nicht wie sehr ihr euren ganzen Körper durch einen guten Lachanfall entspannen könnt. Das ist Balsam für die Seele.

Ja, gegen 22 Uhr gibt es dann noch mal meinen Magerquark (beser Good-night-snack) und dann ab ins Bett –  WENN ich dann gut schlafen kann (in der Klausurphase fällt es mir schwer). Das ganze geht dann meistens am nächsten Tag von vorne los.

Das Gute: die Produktivität gibt mir eine gewisse Struktur und ein erfülltes Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Das Schlechte: Spontane Panikattakken – „Ich schaff‘ das alles nicht“. Aber keien Sorge, darüber kommt man hinweg.

 

(P.S. weil mich so viele gefragt haben: Ich hatte Bio und Englisch LK und habe im Jahr 2014 mein Abitur gemacht – 1,2 NC).

 

Denkt dran: Alles hat ein Ende. Auch eine Klausurphase mit oft dunklen Zeiten. Belohnt euch mit was Besonderen wenn es vorbei ist – ihr habt es euch verdient!

 

xx Maren

2 thoughts on “LEARNING BY DOING

  1. Super! So viel Struktur motiviert mich auch immer und so lernt man am besten und teilt sich die Zeit perfekt ein 🙂
    Magst du uns noch verraten wo du die tollen Blöcke auf Bild eins gekauft hast?

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