LIFE UPDATE, INSTAGRAM + FRIENDSHIP

Folgen und entfolgen. So einfach stellt man seine eigene soziale „Instagramwelt“ zusammen. Fitness, Lifestyle, Mode, Beauty – je nach Gusto folgen wir wildfremden Menschen und teilen je nach Zeit und Laune unser Leben in Form von gefilterten Bildern mit ihnen. Die Schattenseiten und „ungefilterten“ Nebenwirkungen dieser kleinen lila App sind mir selbst widerfahren und ich kann während meiner zweijährigen Aktivität behaupten, jede noch so dumme Erfahrung mitgemacht zu haben. Shoutouts, Triangl-Bikini’s, Like4Like, viel zu gestellte Bilder und bewundernde Kommentare unter „große“ Accounts um Aufmerksamkeit zu bekommen. Mittlerweile belächele ich meine frühere Darstellung im Internet, bereue sie jedoch nicht (direkt). Ich habe aussortiert und selektiert welche Accounts mir wirklich Mehrwert bieten und welche Personen mich ergänzend zu meinem Alltag inspirieren ohne mich unter Druck zu setzen. Ganz ehrlich? Ich war auch Opfer der „Banana-Girls“ die nach 100g Haferflocken, 200g Datteln und 8 Bananen jeden Morgen zum Frühstück eine „Post-Breakfast-Shape“ haben wie ein Victoria’s Secret Model dank diverser Detox-Tees. Mein Resultat waren Bauchschmerzen, ein schlechtes Gewissen und ein geringeres Selbstwertgefühl. So selbstsicher ich für Manche auf sozialen Medien erscheinen mag, ich hatte eine lange Zeit damit zu kämpfen und bin dank der Selektion meiner Abonnements „geheilt“ und befreit von dem ständigen Vergleich.

Aber nach welchem Schema habe ich ausgewählt, wer meinen Feed schmückt? Tja, zum Einen hat Snapchat enorm das Bild mancher Accounts zurechtgerückt. Die tollen Mädchen mit den langen, gepflegten Haaren und Traumfiguren entpuppten sich zu 10-Sekunden-Snaps, die nur ihre Brüste oder ihren Booty präsentieren. Ein gesprochenes Wort? Nein. Maximal ein Rabattcode der sich zwischen den stark geschminkten Lippen hervorzwingt oder ein monotones „Hi Guys“. Für viele nett anzusehen, für mich jedoch absolute Zeitverschwendung. Von circa 20% meiner Abo’s war ich schockiert, von 20% gelangweilt, 10% ekelten mich an und den restlichen 50% gab ich noch eine Chance. Klar – man soll nicht rein über Snapchatstorys urteilen – dennoch finde ich, dass man bei den meisten Accounts relativ schnell eine bestimmte Sympathie empfindet oder zügig merkt, dass die Bewunderung Sekunde für Sekunde abnimmt bis sie elendig in der Historie verschwindet. Hart aber wahr.

Events öffneten mir ebenfalls die Augen. Ich habe mich so oft auf spezielle Blogger und „Stars“ gefreut, die sich ebenfalls als totale Enttäuschung entpuppten. Viele leben so sehr in ihrer Social-Media-Welt, dass es keine anderen Themen als Follower und Kooperationen gab. Schnell noch ein Bild um neue Abonennten zu generieren und das war’s. Top.

Nun aber zu den positive vibes: Freundschaften. Manchen Accounts folge ich seit Jahren und wir sind quasi „gemeinsam“ gewachsen und gereift. Via Events oder Instadirect haben wir unsere Handynummern ausgetauscht und somit auch unsere gemeinsamen Erfahrungen geteilt –  nicht nur über das Bloggen. Ich habe Freundinnen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Köln gefunden, die die gleiche Leidenschaft verfolgen wie ich und durchaus den Job vom Privatleben zu „trennen“. Dank diesen Mädels (und Jungs) habe ich gewisse Fehler, insbesondere was mein Privatleben im Bereich Beziehung betrifft, vermeiden können und mich „richtig“ verhalten. Uns verbindet nämlich eins: Die Liebe zu einem Job, den viele von uns Bloggern nicht zwingend geplant haben und nun tagtäglich bestmöglich verwirklichen.

 

Hier seht ihr: Lisa, Diana

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Lars, der mich beim Marathon begleitet hat

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(Leider habe ich noch nicht alle tollen Fotos zusammen mit anderen Bloggern auf meiner neuen Festplatte, es sind natürlich mehrere tolle Insta-girls, die ich total knuddeln könnte!)

Gleichzeitig bin ich dankbar für jede Freundin, die soziale Medien völlig kalt lassen und mich nicht täglich auf Snapchat begleiten. Ganz andere Themen und Unterhaltungen führe ich dort und lasse mich inspirieren mal weniger auf mein Smartphone zu gucken und mehr in die Welt hinein. Auch wenn es schwer ist lasse ich dort mein Handy vollkommen außer Reichweite und bin ähnlich wie beim Joggen vollkommen frei.

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Somit bin ich vollkommen dankbar für einen vielseitigen und tollen Freundeskreis, der immer mehr und mehr wächst. Die „Veränderung“ in meinem Privatleben verwirklicht nun wirklich den Spruch, den mir so viele Follower von euch nachgesagt haben: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“. DANKE! Genau das ist wahr geworden. Ich gehe viel mehr aus, genieße freie Abende mit YouTube und Tee ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und kaufe nur Klamotten und Schminke die MIR gefällt. Klar, falle ich manchmal zurück udn fühle mich allein – aber dennoch stärker und mit der tollen Gewissheit so kluge, ermutigende und liebe Follower zu haben wie euch.

 

xx Maren

Comments

  1. Hallo liebe Maren,

    ich habe durch die sozialen Medien (damals war es ja noch kmuddels und ähnliches) eine jetzt noch sehr gute Freundin kennen gelernt. Wir kennen uns nu mittlerweile seit über 10 Jahren und haben immernoch regelmäßig Kontakt obwohl wir 2 Stunden voneinander entfernt wohnen.
    Ich lese grundsätzlich nur Blogs, wo ich die Persönlichkeiten unglaublich sympathisch finde und mir auch vorstellen könnte dass es auf freundschaftlicher Basis super funktionieren könnte. Irgendwie fühlt man sich dann so doch verbundener und inspirierten. Gleiches gilt auch für Snapchat. Da bin ich übrigens froh, dass die Blogger die ich verfolge auch dort super sympathisch sind. Wie du dir vorstellen kannst gehörst du natürlich dazu, so wie auch Lou und Lottie, deren Snaps ich mit am liebsten verfolge.

    Alles Liebe,
    Jassy

  2. Hey Maren,
    Ich kenne genau dieses Gefühl… Ich habe mich immer alleine gefühlt und dachte ich muss mich den Personen anpassen mit denen ich befreundet war, da ich es jedem recht machen wollte.
    Doch ich habe gemerkt das die Menschen die mich wirklich lieben, mich so nehmen wie ich bin.
    Ich dachte immer man ist cool wenn man tausende von Followern und massen an Likes auf seinem nächsten Bild haben muss, doch genau das ist falsch.
    Mein Freundeskreis hat sich verkleinert, aber ich bin um die Leute dankbar die noch bei mir sind und mit mir tolle Sachen unternehmen und mich unterstützen egal was auch passiert.
    Ich dachte auch immer ich bin nicht hübsch und niemand mag mich, doch ich war es selbst die sich so runter gemacht hat. Jetzt bin ich mega glücklich und froh so zu sein wie ich bin. Außerdem finde ich es ganz toll, wie ehrgeizig du bist um so viel Sport zu machen. Ich bin zu faul und kann nicht alleine Sport machen, ich brauche immer jemand der mitmacht weil es sonst so langweilig ist. Außerdem habe ich immer Hunger und häng oft an der Milka. Aber macht nichts ich fühle mich super.
    Bleib so wie du bist, denn so bist du super und einmalig.

  3. Wahre Wahre Worte, ich sortier auch öfters aus und wie du sagst, ganz ganz viele, va große Accounts liefern einfach keinen Mehrwert. Und das fällt auch durch Snapchat auch, vor allem durch Snapchat, weil man da einfach viel mehr Realität sieht und diese ist bei ganz vielen einfach ganz viel Fake. Umso mehr motivierst du mich Tag für Tag und dafür bin ich dir echt dankbar und ich freu mich sehr wenn wir uns mal wieder sehen <3

  4. Ich kenne das so gut! Durchs Bloggen lernt man so viele Leute kennen und kommt mit Menschen ins Gespräch, mit denen man zuvor nie geredet hätte.
    Ich finde es toll, dass du so ehrlich bist und wirklich gerade aus deine eigene Meinung sagst. Weiter so! Du bist so inspirierend! 🙂
    Liebe Grüße
    Kathrin von https://healthyfitkat.com/

  5. Sehr schöner Blogpost! Wahre Worte 🙂
    Ich mag deine authentische. ehrliche , ECHTE Art von der man besonders auf Snapchat viel sieht.

  6. Hey Maren,

    ich finde es toll, dass du so einen persönlichen und ehrlichen Blogpost geschrieben hast. Du bist so authentischer und freundlicher Mensch, denn man gerne auf Instagram und Snapchat verfolgt! Es ist schön zu sehen, dass auch Blogger normale Menschen sind. 😉 Es freut mich, dass es dir besser geht!
    Freue mich immer von dir zu hören!

    Ganz liebe Grüße Ann-Kathrin

  7. Hallo liebe Maren! 🙂
    Ich bin aktuell noch auf der Suche, welche Instagramprofile mich wirklich motivieren und begeistern. Doch ist mir auch schon aufgefallen, was für dürren Mädels ich da teilweise folge. Wie ungesund sie auch aussehen.
    Dir folge ich nun auch schon super lange und bin schon das ein oder andere mal laufen gegangen, weil ich deine snaps gesehen habe. Danke dafür! 🙂
    Mach weiter so!
    Liebe Grüße,
    Pia

  8. Ich bin ganz ehrlich ich habe das erste mal einen Blogpost von dir gelesen und bin echt geflasht!
    Werde ab jetzt jeden Beitrag lesen 🙂
    Alles Gute dir noch!

  9. Hallo Maren,
    ein wirklich toller Post! Kein Social Media ist es wert, sich irgendwie zu verstellen, das ‚richtige‘ Leben sollte immer zuerst kommen 😀 Ich finde es auch mega schön, wenn z.B. über Instagram und Facebook über dieselbe Leidenschaft heraus Freundschaften entstehen ♥
    Liebe Grüße, Jean

  10. Hallo Maren,

    deine Ehrlichkeit in diesem Post ist echt super. So unverblümt. Und genau das ist heutzutage so wichtig. Es gibt viel zu wenige Menschen, die noch wert auf Authenzität legen. Das geht alles so schrecklich verloren. Jeder versucht „perfekt“ zu sein, um „anerkannt“ zu werden. Doch vergessen sie oft dabei, dass sie in dem Moment eine Vorbildfunktion für junge Mädchen übernehmen, mit der man vorsichtig umgehen muss. Genau diese Mädchen sind dann für immer auf der Suche nach der Perfektion in ihrem Leben, die sie leider niemals finden werden, weil es soetwas wie Perfektion nicht gibt.
    Es müsste mehr Blogger oder Social-Media-Personalities wie dich geben. Einfach nur authentisch sein und die Welt des Internets wird ein bisschen besser.
    Ich teile deine Meinung voll und ganz.
    Ganz liebe Grüße! 🙂

  11. Ein super Beitrag. Vor allem Ehrlich. Du bringst alles auf den Punkt und zeigst die Welt außerhalb der rosaroten Bloggerwelt. Ich kann dich sehr gut verstehen, von manchen Bloggern bin auch ich „enttäuscht“. Wenn man auf manche Bilder schaut oder Videos sieht, kommen viele super nett rüber und wenn man diese dann „Live“ erlebt oder auf Snapchat verfolgt finde ich viele schon gar nicht mehr so sympathisch.

  12. Toller Blogpost! Es freut mich zu lesen, dass es dir gut geht und du viel mit deinen Freunden unternimmst ! 🙂
    Bleib wie du bist, mach dein Ding, denn du bist toll! Lass dir von niemandem etwas anderes sagen !
    xxx Sissi

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