LONDON FULL DAY(S) OF EATING

London? Speck und Bohnen, Pommes, Wurst und Tee. Klischee über Klischee brachten mir ernsthafte Bedenken anlässlich meiner Reise. Wie bereits im „Travel“-Blogpost erwähnt, achte ich im Urlaub nicht ganz so strickt auf meine Ernährung wie Zuhause. Dafür sind einzelne Versuchungen zu groß, die ich mir einfach nicht entgehen lassen möchte. Zusammen mit meiner Mama war die Reise noch Mal was Neues. Meine anderen Reisebegleiter sind meist ebenfalls begeisterte Fitnessmenschen, die auf ihre Ernährung achten. Meine Mama präsentiert allerdings das gesunde Mittelmaß: Mal eine Schoki hier, mal ein Snack da und gelegentlich Sport. Also schon ein gewisses Gegenbild meiner Essenskultur – haha – aber hey, alles ist möglich: besonders in London.

Ich war richtig geflasht von den großzügigen Angeboten an Organic und Healthy-Food. Bereits beim ersten Tag machten wir Halt am Borough Market – der nur von veganen, vegetarischen, low-carb,high-carb Gerichten strotzte! Ich wusste gar nicht, was ich zuerst essen sollte und entschied mich am ersten Tag für eine Salatbox mit Frischkäse und Lammfleisch und am zweiten Tag für einen Vollkorn-Chicken-Wrap. Beide gerichte lagen in etwa bei 6 € und waren total köstlisch.
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Am Abend aßen wir bei einem Türken in der Nähe des QBIC-Hotels, der gebackene Aubergine mit Gemüse und Salat für uns bereit hatte. Bisher das gastfreundlichste Laden, der mir je begegnet ist mit eine herzlichen (und lauten) Atmosphäre.IMG_7189

 

Tag zwei startete mit Frühstück des Hotels QBIC. Ich mischte frisch Granola mit Jogurt und etwas Rohkost mit Ei.

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Mittags holte ich mir einen Salat bei EAT. Eine Kette, die tausend mal in London vertreten ist und fertige Salate, Wraps und Hot-Dishes anbietet.

 

Eine weitere Alternative ist „Le Pain Quoditien“. Bereits in New York vor 4 Jahren haben wir dort beinahe täglich gegessen. Alles organic und clean und super lecker. Meine Mama aß einen Käsekuchen und ich einen großen Parma-Salat.

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Eis? Yes! Ein Mal gönnte ich mir einen Froyo von SNOG! (top!) und den anderen Tag ein Eis bei Vencchi, eine tolle Italienische Eisdiele am Covent Garden.

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Ich wählte weiße Schokolade mit karamelisierten Erdnüssen und Nugat. Ein Gedicht! (3,20€)

Abends aßen wir an der Themse bei „kitchen“. Dort gab es einen gemischten salat mit Quinoa und zwei Hähnchenspießen. Für 6,50€ total in Ordnung.

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Ein weiteres Mal aßen wir dort griechisch bei the Greek-Kitchen. Dort habe ich leider kein Foto mehr von. Es war okay aber sehr wenig (eher griechische Tapas). Ich würde dabei den Covent Garden vorziehen.

Dort aßen wir bei „Chez Antoinette“ einen tollen gemischten Salat mit Ziegenkäse und Parmaschinken sowie eine Tartine mit hausgemachter Ratatouille – es war sehr schmackhaft und das Ambiente sehr französisch und schick.

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Den letzten Abend aßen wir im Hotel. Hotelessen? Really? JA! Und zwar übernachteten wir eine Nacht im citizenM London Tower Bridge. Es ist das neuste „citizenM“-Hotel was es derzeit gibt (1 Monat jung) und bietet einen phänomenalen Aufenthalt. Bereits in Amsterdam besuchte ich das Hotel und war begeistert. Dieses hier toppte aber alles! Die Zimmer sind klein und modern eingerichtet und lassen sich komplett per iPad bedienen. Lichtverhältnisse sowie Zimmertemperatur können dort eingestellt werden.

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Im siebten Stock befindet sich eine Sky-Bar mit Ausblick, primär auf die Towerbridge, und auf ganz London! Ich kann euch nicht sagen wie geschmackvoll und stylisch das Hotel eingerichtet ist. Jedes einzelne Regal könnte ich sofort in mein Zimmer verfrachten! Eine Mischung aus London und anderen Metropolen durchzieht sich inmitten der hölzernen Regale und bieten eine moderne aber doch warme Atmosphäre.

Abend gab es im Eingangsbereich einen gemischten Teller die Anti-Pasti-Bar. Dort gibt es nichts was es nicht gibt. Bei Bedarf kann dieser Teller auch noch mit warmen Speisen (Lachs, Ragout, Vegetarisch) kombiniert werden. Herrlich.

Da Frühstück ist eher englisch und deftig. Meiner Mama ging das Herz bei den Crossaints auf sowie der vielen Sorten an Marmelade. Ich bediente mich an den Tomaten und dem frischen Rührei. Aufschnitt gab es auch genug sowie einen tollen Kaffee!

Ich hoffe euch hat meine kleiner London-Food-Guide gefallen und ihr bekommt einen Einblick in meine Mahlzeiten, den ihr euch immer auf snapchat wünscht – haha. Gerne würden mich eure lieblings Restaurant oder Foodketten in Metropolen interessieren! Ihr habt mir schon toll helfen können in London – ihr seid die Besten!

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xx Maren

Comments

  1. Hallo Maren,
    toller Post!
    Finde es einfach richtig interessant mal einen Eindruck in deine Ernährung zu bekommen. Ist ja auf Reisen oftmals nicht soooo einfach.
    Außerdem möchte ich mich einfach mal bei Dir bedanken! Für alles! Du motivierst mich einfach unglaublich, indem du zeigst, dass man seine Ziele erreichen kann, wenn man nur hart dafür arbeitet und Spaß daran hat.
    Bin jetzt 17 Jahre alt und werde im Herbst meinen 1. Halbmarathon in hoffentlich unter 2h laufen…
    Aber nicht nur sportlich bist du für mich ein Vorbild, sondern auch, weil du so offen bist und auch sim Studium dein Bestes gibst.
    Dadurch motivierst du mich auch ein möglichst gutes Abi zu schreiben und hoffentlich meinen Traum Medizin zu studieren erfüllen.
    Auch wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst, du packst das!
    Und bei deinem Marathon wünsche ich dir natürlich viel Spaß und Erfolg.
    Liebe Grüße

    P.S. Könntest du mal einen Post über deine Lieblingssportkleidung verfassen?

  2. Hallo schöne Maren!
    Dank diesem genialen Blogpost hast du mir richtig Lust auf London gemacht! Habe kurzerhand einen Flug gebucht und übermorgen geht es schon los ?
    Ich werde aufjedenfall einige Sachen, die du dem Post erwähnt hast, abklappern ?

    Liebe Grüße aus Süddeutschland
    Yannick

    PS: Deine letzten Posts auf Instagram klingen ziemlich nachdenklich, hat das was mit der Beziehung zu Patrick zu tun?

  3. Super interessanter Post 🙂 es erinnert mich an meine Reise nach New York und Boston letztes Jahr – ich war so happ,my, dass es so gut wie überall oatmeal gab und das für 2-3$ 😀

  4. Hallo Maren,
    danke für den tollen Post! Eine gesunde Ernährung auf Reisen ist tatsächlich nicht immer einfach. Aber es ist finde ich super, dass nach und nach in vielen Städten das Angebot wächst… Wenn ich das nächste Mal in London bin, schaue ich vorher noch einmal auf deinem Blog vorbei 🙂
    Viele Grüße,
    Jana Kim

  5. Hallo Maren,
    Danke für diesen schönen Post und die tollen Bilder von dem Essen.
    Du motivierst mich jederzeit erneut, egal ob Schule/Studium, Essen oder auch Sport. Ich esse quasi sehr gesund und mache auch jeden Tag Sport, aber trotzdem muss ich mich manchmal selber kneifen ?. Leider kann ich dich nächste Woche nicht ganz verfolgen, weil ich auf LK Fahrt bin, aber ich denke an dich.

    LG Mara ❤

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